Newsarchiv

 

 

Meet & Greet mit den neuen MA-Studierenden im Studienprogramm Kultur und Person und dem Sektionsteam
 
Zur Begrüßung der neuen Studierenden im MA-Studienprogramm "Kultur und Person" laden wir für Mittwoch, den 17. Oktober 2018, zu einer gemeinsamen Kennenlernrunde mit Dozierenden, Getränken, kleinen Snacks und kleinen Geschenken ein. Stattfinden wird das Ganze in GC 03/149 von 18:15 bis 20:30 Uhr. Wir freuen uns, Sie kennenzulernen!

 

 

Teilhabe im Forschenden Lernen institutionell, didaktisch und praktisch rahmen

2. Symposium zum Forschenden Lernen

4. Oktober 2018 | 15:00-18:30 Uhr | UFO

Treffen der dghd AG Forschendes Lernen

4. Oktober 2018 | 9:30-12:30 Uhr | UFO

 

Das Symposium widmet sich der Frage der Teilhabe im Kontext Forschenden Lernens. Diese behandeln wir insbesondere mit Blick auf institutionelle, didaktische wie auch praktische Chancen und Herausforderungen entlang von Impulsvorträgen sowie der Skizzierung und Diskussion exemplarischer Umsetzungen partizipativer Elemente in aktuellen Projekten zum Forschenden Lernen aus dem Qualitätspakt Lehre Projekt inStudies sowie dem Universitätsprogramm Forschendes Lernen an der RUB. In Kleingruppen werden ausgewählte Fragen zu partizipativen Gestaltungsmöglichkeiten des Forschenden Lernens bearbeitet, die Ergebnisse in einem abschließenden Plenum zusammengetragen und weiterführende Fragen erarbeitet.

 

Kontakt: Sandra Plontke (sandra.plontke@rub.de)

 

Vor dem Symposium möchten wir mit einem Treffen der dghd AG Forschendes Lernen die Zeit zum Austausch nutzen und neue Arbeitsergebnisse aus den Untergruppen der AG zur Diskussion stellen.

 

Kontakt: Paul Sebastian Ruppel (paul-sebastian.ruppel@rub.de)

 

 

Symposium Programm zum download

 

Agenda dghd AG Forschendes Lernen zum download (in Kürze)

 

Anmeldung:

bis spätestens 30.September unter Betreff "FL 2018" per E-Mail an Jens Ostermann (jens.ostermann@rub.de). Bitte geben Sie neben Ihrem Namen und der institutionellen Zugehörigkeit an, ob Sie am AG-Treffen und/oder Symposium teilnehmen möchten.

 

Homepage des Symposiums

 

 

Vorlesungsfreie Zeit

An dieser Stelle informieren wir Sie ab dem kommenden Semester wieder regelmäßig über aktuelle Aktivitäten, Vorträge, Workshops an unserem Lehrstuhl. Bis dahin wünscht Ihnen das Lehrstuhl-Team eine gute vorlesungsfreie Zeit und einen schönen, erholsamen Sommer.

 

Die Feriensprechstunden der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entnehmen Sie bitte deren jeweiligen Seiten.

 

 

Hans-Kilian-Vorlesung mit Dr. Maik Tändler am 11.07.18

Das KKC lädt ganz herzlich zu einer weiteren Veranstaltung im Rahmen der Hans-Kilian-Vorlesungsreihe ein:

 

Dr. Maik Tändler (Friedrich-Schiller-Universität Jena): Psychoboom. Therapie und Politik in den 1970er Jahren

Mi, 1. Juli 2018, 16 Uhr c.t., Raum GBCF 04/414

 

Maik Tändler ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere und Neuste Geschiche der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Seine Forschungsschwerpunkte sind die Kultur- und Ideengeschichte der 1960er und 1970er Jahre, mit besonderem Interesse für die Geschichte der Human- und Sozialwissenschaften sowie der Subjektivierung und Emotion.

Sein Vortrag wird unter wissenschafts- und gesellschaftshistorischer Perspektive den Faktoren nachgehen, die den so genannten "Psychoboom" der 1970er Jahre trugen, in dem sich zugleich Gesellschafts- als auch Selbstveränderungsbedürfnisse wiederspiegelten.

 

Das Plakat zur Veranstaltung finden sie hier.

 

 

Inszenierte Lesung im Musischen Zentrum: Franz Kafka in Stuart Hall. Überwachte Identität, ausufernde Zerstreuung

Am Dienstag, 3. Juli 2018, findet um 19 Uhr die öffentliche studentische Abschlussaufführung eines Seminars statt, das sich der Diskussion einiger Thesen von Stuart Hall und ihrer performativen Umsetzung gewidmet hat. Geleitet wurde das Seminar von Christian Scholze, Dramaturg und Regisseur am Westfälischen Landestheater. - Der Eintritt ist frei.

 

Das Plakat zur Veranstaltung finden Sie hier.

 

 

Hans-Kilian-Vorlesung mit Dr. Oliver Kozlarek am 04.07.18

Das KKC lädt ganz herzlich zu einer weiteren Veranstaltung im Rahmen der Hans-Kilian-Vorlesungsreihe ein:

 

Dr. Oliver Kozlarek (Universität Vechta): Erich Fromm. Zur Aktualität psychoanalytischer und soziologischer Theoriearbeit.

Mi, 4. Juli 2018, 16 Uhr c.t., Raum FNO 02/40

 

Oliver Kozlarek lehr politische Philosophie, Sozialphilosophie und Sozialtheorie am Institute for Philosophical Research der Universität Michacana de San Nocilás de Hidalgo in Morelia, Mexico.

 

Gegenwärtig ist er Gastdozent an der Universität Vechta. Als Gastwissenschaftler war er u.a. an der New School for Social Research (New York), der Universidad de Buenos Aires, der Stanford University und dem Kulturwissenschaftlichen Institut (KWI) in Essen tätig. Ferner war er 2015 Edmundo O'Gorman Fellow an der Columbia University.

 

Das Plakat zur Veranstaltung finden sie hier.

 

 

Hans-Kilian-Vorlesungen

Wir bedauern, mitteilen zu müssen, dass die ursprünglich für den 27. Juni angekündigte Hans-Kilian-Vorlesung von Prof. Dr. Bernhard Kleeberg zum Thema "Wahrheit als Dissonanzpumpe" entfallen muss.

Die nächste Hans-Kilian-Vorlesung (mit Dr. Oliver Kozlarek von der Universität Vechta) wird am 4. Juli stattfinden.

 

 

 

Symposium des KKC-Studierendenkollegs zum Selbst in Zeiten digitalen Wandels

Am 29. Juni findet das KKC-Symposium "Selbst und Identität im digitalen Wandel" statt. Organisiert wird das Symposium vom Studierendenkolleg des KKC. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungsplakat.

Ort: Dekanatssitzungssaal der Fakultät für Sozialwissenschaft

Zeit: 9:15 bis 17 Uhr

 

 

 

Leid und Schmerz in Wissenschaft und Kunst. Wege des Verstehens - Formen der Repräsentation: Qualitative Methoden der Bild und Textanalyse

Ausstellung Romain Finke
2753 To the people of New York City

21.04.2018 - 30.05.2018
Ausstellungssaal 1, Kubus der Situation Kunst (für Max Imdahl)
(Nevelstr. 29 c im Parkgelände von Haus Weitmar)
Mi. - Fr. 14 - 18 Uhr
Sa., So. & Feiertage 12 - 18 Uhr
Vernissage am Freitag, 20. April 2018, 17.00 - 19.00 Uhr

Finissage am Mittwoch, 30. Mai 2018, 15.00 - 18.00 Uhr

Präsentation der studentischen Forschungsarbeiten

25. April 2018 14.00 - 18.00 Uhr
16. Mai 2018 14.00 - 16.30 Uhr



Die im Rahmen eines interfakultären Master-Seminars organisierte Ausstellung präsentiert mehrere hundert von insgesamt 2753 Aquarellen im Format 42 x 30 cm, die den Opfern des Anschlags auf die beiden Türme des World Trade Centers in New York am 11. September 2001 gewidmet sind. Das trotz des kleinen Formats der Bilder monumentale Werk des Künstlers Romain Finke umfasst derzeit bereits über 2000 Arbeiten. 1800 davon sind in zwei Katalogbänden dokumentiert. Der zweite Band ist anlässlich der Ausstellung im Kubus der Situation Kunst erschienen. Das Gesamtwerk wird nur in den insgesamt drei Katalogen lückenlos dokumentiert. Sie bilden deswegen eine eigenständige Dimension des Werkes. Den faszinierenden Eindruck einer Ausstellung, in der hunderte Arbeiten in asymmetrischer Anordnung in einem riesigen Kubus an den Wänden hängen und doch durch den Raum zu fliegen und zu Boden zu fallen scheinen, können sie freilich nicht ersetzen.
Die Zahl 2753 entspricht der in der offiziellen Statistik angeführten Anzahl der am 11. September 2011 in den Twin Towers umgekommenen Menschen. In seiner abstrakten Malerei widmet Romain Finke jedem dieser Individuen ein ebenfalls unverwechselbares, einmaliges Aquarell. Die schiere Masse der anzufertigenden Bilder lässt die körperlichen und geistigen Anstrengungen erahnen, die die Entscheidung für ein derartiges Werk unweigerlich mit sich bringt. In der Situation Kunst in Bochum Weitmar werden Arbeiten aus dem ‚zweiten Drittel‘ der 2753 Aquarelle erstmals zu sehen sein.

Nach wie vor befindet sich Finke mitten in der Arbeit, wenngleich er bereits die größte Strecke des langen Weges zurückgelegt hat. Ein außerordentlich umfangreicher, eindrucksvoller Teil ist nun in der Situation Kunst in Bochum Weitmar zu betrachten. Der Ort der Ausstellung ist dabei selbst ein Glücksfall. Die Aquarelle passen nicht allein zu den materiellen Gegebenheiten des geräumigen Kubus, der am Rand des Skulpturenparks steht, auf der Grenze zwischen Wald und städtischem Raum. Die abstrakten Bilder harmonieren ebenso gut mit dem Geist und der Aura eines Ortes, der Max Imdahl gewidmet ist. Die theoretischen Überlegungen und pädagogischen Anleitungen zu einem „sehenden Sehen“, die uns der unvergessene Bochumer Kunsthistoriker und Bildwissenschaftler hinterlassen hat, sind noch immer eine eingehende Auseinandersetzung wert. Nirgends könnte sich dafür ein besserer Rahmen bieten als im Kubus selbst – anlässlich der Ausstellung 2753.

Neben der Vernissage am 20. April (17 – 19 Uhr) und der Finissage am 30. Mai 2018 (15 – 18 Uhr) werden weitere Veranstaltungen stattfinden, in denen es um menschliches Leid und Schmerzen in ihren vielfältigen Formen geht. In einem interdisziplinären Master-Seminar haben sich Studierende zweier Fakultäten eingehend mit diesem Thema befasst und dabei Wege des Verstehens und Formen der Repräsentation in Wissenschaft und Kunst erkundet. Einige Ergebnisse dieses Forschungsseminars werden in eigenständigen Präsentationen im Kubus vorgestellt (nähere Informationen zum Seminar und dem inSTUDIES-Projekt insgesamt unter: https://www.sowi.rub.de/soztheo/lehre/forschung und http://www.ruhr-uni-bochum.de/instudies/fl3).
Außerdem stehen zwei weitere öffentliche Events auf dem Programm: zum einen wird Prof. Amalia Barboza im Rahmen einer vom Hans Kilian und Lotte Köhler-Centrum für sozial- und kulturwissenschaftliche Psychologie und historische Anthropologie (KKC) organisierten Vorlesung über das Thema „Artistic Research“ sprechen. Zum anderen wird in Zusammenarbeit mit der Literarischen Gesellschaft Bochum der Autor Alfred Goubran einen eigens für die Situation Kunst verfassten Text vorlesen. Die Vorträge und Vorlesungen ergänzen das Malereiprojekt.
Die Öffentlichkeit ist zum Besuch der Ausstellung und allen Sonderveranstaltungen herzlich eingeladen!
Das Programm zur Ausstellung und zu den Präsentationen der studentischen Forschungsarbeiten finden Sie hier.

 

 

 

Hans-Kilian-Vorlesung mit Amalia Barboza am 30. Mai 2018: Brasilien am Main. Migrationsforschung zwischen Wissenschaft und Kunst
Das KKC lädt ganz herzlich zu einer weiteren Veranstaltung im Rahmen der Hans-Kilian-Vorlesungsreihe ein:

Jun.-Prof. Dr. Amalia Barboza (Universität des Saarlandes): „Brasilien am Main. Migrationsforschung zwischen Wissenschaft und Kunst“
(30. Mai 2018, 16 - 18 Uhr c.t., Ort: Ausstellungssaal 1, Kubus der Situation Kunst (im Parkgelände von Haus Weitmar, Nevelstr. 29c. Anfahrt mit dem ÖPNV von Bochum Hbf.: Straßenbahnen 318 und 308, Haltestelle BO Schlosspark/Museum unter Tage, anschließend ca. 5 Minuten Fußweg)

Amalia Barboza is Junior-Professorin für Theorien und Methoden der Kulturwissenschaften an der Universität des Saarlandes. In ihren Forschungsprojekten verwendet sie methodologische Ansätze aus den Künsten, um somit nicht nur visuelle, sondern auch andere Medien in den Forschungsprozess mit einzubeziehen.Anhand ihres Projekts „Brasilien am Main“ wird sie über mögliche Verzahnungen zwischen Kunst und Wissenschaft sprechen.

 

Die Hans-Kilian-Vorlesung findet im Rahmen der Finissage der Romain Finke-Ausstellung "2753 To the People of New York City" und daher im Kubus der Situation Kunst in Bochum Weitmar statt. Wir würden uns freuen, Sie und euch zur Hans-Kilian-Vorlesung begrüßen zu dürfen.

 

Das Plakat zur Hans-Kilian-Vorlesung finden Sie hier und das Programm der Finissage hier.

 

 

 

DEUTSCHLANDSTIPENDIEN - Bis zum 29. Mai 2018 bewerben!



Das Stipendium fördert Studentinnen und Studenten, die durch besonders gute Leistungen und nachhaltiges soziales Engagement auffallen, für 12 Monate mit monatlich 300 Euro. Förderungsbeginn: WS 2018/19.

 



- Über Anträge von BA-Studierenden entscheidet ein Gremium des Rektorats.



 

- An MA-Studierende im Studienprogramm "Kultur & Person" können vier Stipendien vom Kilian-Köhler-Centrum (KKC) vergeben werden. Die erfolgreichen Bewerberinnen und Bewerber werden Mitglieder im Studierendenkolleg des KKC und haben so Zugang zu zusätzlichen Mitteln (z.B. für Tagungsteilnahmen oder die Organisation von Symposien, etc.). Hier ist es empfehlenswert, sich vor der Bewerbung mit Jürgen Straub oder Pradeep Chakkarath in Verbindung zu setzen.



 

Ausführliche Informationen zu den Deutschlandstipendien finden sich unter diesem Link.

 

 

 

2. Runde der Projektpräsentationen aus dem Forschungsmodul „Leid und Schmerz in Wissenschaft und Kunst“ im Kubus der Situation Kunst


Am Mittwoch, den 16. Mai 2018, ab 14 Uhr erwarten die Besucher des Kubus der Situation Kunst in Bochum Weitmar wieder zwei spannende Projektpräsentationen mit Musik, Gesang und Bildern, die im Rahmen des Forschungsmoduls „Leid und Schmerz in Wissenschaft und Kunst“ entstanden sind. Weiterhin ist parallel zu den studentischen Präsentationen die Ausstellung 2753 „To the People of New York City“ von Romain Finke im Kubus frei zu besuchen.

Hier geht es zum Gesamtprogramm.

 

 

 

Hans-Kilian-Vorlesung von Ernst-Dieter Lantermann am 09. Mai 2018: Sicherheitsversprechen Fanatismus. Der Drang zum Extremen in unsicheren Zeiten

das KKC lädt ganz herzlich zur Hans-Kilian-Vorlesungsreihe im Sommersemester 2018 ein.

Am 9. Mai wird Prof. em Dr. Ernst-Dieter Lantermann (Universität Kassel) die Vorlesungsreihe mit einem Vortrag eröffnen:

"Sicherheitsversprechen Fanatismus - Der Drang zum Extremen in unsicheren Zeiten"
(9. Mai 2018, 16 - 18 Uhr ct., Raum GBCF 04/611)

Ernst-Dieter Lantermann war bis 2013 Professor für Persönlichkeits- und Sozialpsychologie an der Universität Kassel.
In seiner Forschung befasst er sich insbesondere mit Fragen des Verhältnisses zwischen Menschen und ihren materiellen und sozialen Umwelten. Ende 2016 erschien sein Buch „Die radikalisierte Gesellschaft – von der Logik des Fanatismus“, in dem er sich auf die Suche nach Gründen für die zunehmende Radikalisierung im privaten und öffentlichen Leben macht, die zu einer Gefahr für die repräsentative Demokratie zu werden droht.

Wir würden uns freuen, Sie und euch zur Hans-Kilian-Vorlesung mit Ernst-Dieter Lantermann begrüßen zu dürfen.

Das Plakat zur Veranstaltung finden Sie hier.

 

 

Zu Gast: DAAD-Stipendiat Dr. Andrei Lichenko

Unterstützt von Jaan Valsiner, Hans-Kilian-Preisträger 2017, verbringt Dr. Andrei Lichenko (Finanzuniversität der Regierung der Russischen Föderation, Lipetsk) von Februar bis April 2018 als DAAD-Stipendiat einen dreimonatigen Aufenthalt am KKC. Während seines Aufenthalts möchte Dr. Lichenko ein empirisches, kulturtheoretisch reflektiertes Verfahren zur differenzierten intergenerationalen Untersuchung der Identitätsbildung der russlanddeutschen Minorität entwickeln.

Auf der Seite des KKC sind mehr Informationen zu Herrn Lichenko zu finden.

 

 

Höffmann-Wissenschaftspreis für Interkulturelle Kompetenz 2017 für Jürgen Straub

Der an der Universität Vechta zum siebten Mal vergebene, mit 10.000 Euro dotierte Wissenschaftspreis würdigt herausragende und wegweisende Arbeiten aus Themenfeldern der interkulturellen Kompetenz. Er wird jährlich an Universitäten und Forschungseinrichtungen weltweit ausgeschrieben. Die Jury begründete ihre Wahl wie folgt: „Der Preisträger hat eine Vielzahl von Themengebieten maßgeblich beeinflusst, sein Lebenswerk sticht durch innovative Theoriebeiträge hervor, er sucht die Verbindung mit wissenschaftsgeschichtlichen Traditionen, hat ein fächerübergreifendes Verständnis von Forschung stark geprägt - bis hin zu aktuellen Fragestellungen wie der Verbindung von Religion und säkularen Lebensformen - und richtungsweisende Untersuchungen vorgelegt.“

 Der Höffmann-Wissenschaftspreis wurde am 6. Februar 2018 um 18:00 Uhr im Rahmen eines öffentlichen Festaktes an der Universität Vechta vergeben. Die vollständigen Pressemitteilungen der Universität Vechta und der Ruhr-Universität Bochum finden sich hier.

 

Unter diesen Links finden sie Videos der Universität Vechta zur Preisverleihung: Link1 Link2 (Verlinkung auf YouTube)

 

 

KKC-Autorenkolloquium mit A. Métraux und S. Frisch zur "Kritik des Hirnbildgebrauchs"


Am Mittwoch, 6. Dezember 2017, haben Alexandre Métraux (Universität Mannheim) und Stefan Frisch (Goethe-Universität Frankfurt) ihren Aufsatz "Seelenabdruck oder was sonst? Zur Kritik des Hirnbildgebrauchs" (siehe Jahrbuch Technikphilosophie 2017) zur Diskussion gestellt. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Hirnbilder als Ergebnis bildgebender Verfahren entstehen und was sie eigentlich mitteilen bzw. nicht mitteilen. 
 
Ort: GC 03/46
Zeit: 16.15 - 19.00 Uhr
 
Link zum Veranstaltungsposter
 

 

Prof. Dr. Doris Weidemann als KKC-Kurzzeit-Fellow

 

Vom 27.11. bis zum 02.12.17 war Prof. Dr. Doris Weidemann Kurzzeit-Fellow am Kilian-Köhler-Centrum (KKC). Doris Weidemann ist Professorin für Interkulturelles Training mit dem Schwerpunkt chinesischer Kulturraum und International Business Administration an der Westsächsischen Hochschule Zwickau. Ihre Interessenschwerpunkte liegen u.a. in den Bereichen Kulturpsychologie, interkulturelle Kommunikation, interkulturelles Lernen und indigene chinesische Psychologie.

 Während ihres Aufenthalts hat Frau Weidemann u.a. einen Vortrag zum Thema „Potentiale kulturpsychologischer Analyse interkultureller Erfahrung“ gehalten und zur Diskussion gestellt. Das Team des Lehrstuhls hat sich mit ihr über Fragen der Synergie und Differenzierung von Kulturpsychologie und interkultureller Psychologie ausgetauscht.
 

 

Symposium „Forschendes Lernen und wissenschaftliches Publizieren im Kontext qualitativer Lehrforschung“

 

Am 27. November 2017 fand im Dekanatssitzungssaal (GC 04/45) an der Ruhr-Universität Bochum das Symposium „Forschendes Lernen und wissenschaftliches Publizieren im Kontext qualitativer Lehrforschung“ statt. Im Rahmen des Symposiums wurden zwei ineinandergreifende thematische Schwerpunkte diskutiert. Im ersten Panel „Forschendes Lernen und qualitatives Forschen“ (10:00-13:00 Uhr) mit Impulsvorträgen von Dr. habil. Aglaja Przyborski und Prof. Dr. phil. Doris Weidemann wurde qualitative Lehrforschung, insbesondere mit Blick auf Forschendes Lernen als Lehr-Lern-Format fokussiert. Im zweiten Panel „Forschendes Schreiben und wissenschaftliches Publizieren“ (14:00-17:00 Uhr) mit einem Impulsvortrag von PD Dr. Torsten Strulik wurden innovative Lehr-Lern-Konzepte erörtert, die forschungsbezogenes Schreiben in interdisziplinären und forschungsorientierten Lehrveranstaltungen mit qualitativem Methodenfokus implementieren. Abschließend wurde die Brücke zu Fragen nach (studentischen) Publikationsmöglichkeiten und deren professionelle Begleitung geschlagen.

 

Um vorherige Anmeldung bei Paul Sebastian Ruppel wird gebeten.



Link zum Veranstaltungsposter.

 

 

Zu Gast: Alexander von Humboldt-Stipendiatin Svetlana Sabeva

 

Seit Oktober 2017 verbringt Frau Prof. Dr. Svetlana Sabeva (Plovdiv-Universität, Bulgarien) als Stipendiatin der Alexander von Humboldt-Stiftung einen dreimonatigen Forschungsaufenthalt am Lehrstuhl für Sozialtheorie und Sozialpsychologie. Sie ist in diesem Rahmen zugleich Gast des Hans Kilian und Lotte Köhler-Centrums für kulturwissenschaftliche Psychologie und historische Anthropologie (KKC).

 

 

Jürgen Straub erhält ein Distinguished Robert Bellah-Fellowship am Max-Weber-Kolleg der Universität Erfurt

 

Während seines Aufenthalts in Erfurt (Oktober 2016 bis September 2017) wird Jürgen Straub eine Monographie zum Thema „Psychologische und psychoanalytische Religionskritik. Eine Bilanz" erarbeiten.

Das Distinguished Robert Bellah-Fellowship wird am Max-Weber-Kolleg der Universität Erfurt in Kooperation mit dem Kollegium und dem Direktor des Kollegs (Prof. Dr. Hartmut Rosa) eingerichtet. Ermöglicht wurde die Einrichtung des Fellowships durch die Verleihung des Max-Planck-Forschungspreises 2015 an Prof. Dr. Hans Joas, den ehemaligen Direktor des Max-Weber-Kollegs. Vergeben wird der Max-Planck-Forschungspreis von der Max-Planck-Gesellschaft und der Alexander von Humboldt-Stiftung. Er geht jedes Jahr an zwei renommierte Gelehrte.

Die Fellows sind angehalten, im Themengebiet "Religion und Moderne. Säkularisierung, gesellschaftliche und religiöse Pluralität" zu arbeiten.

Jürgen Straub wird in Erfurt seine jüngeren Arbeiten zum Verhältnis zwischen religiösen und säkularen Lebensformen fortsetzen. Dieser Thematik widmet sich auch seine Monographie, die er jüngst im Rahmen der Verleihung des Ernst E. Boesch-Preises (2015) veröffentlicht hat: Straub, J. (2016). Religiöser Glaube und säkulare Lebensformen im Dialog. Personale Identität und Kontingenz in pluralistischen Gesellschaften (Ernst-E.-Boesch-Preis für Kulturpsychologie 2015). Gießen: Psychosozial Verlag (im Druck).

 

 

Ernst-E.-Boesch-Preis für Kulturpsychologie 2015

 

Prof. Dr. Jürgen Straub wurde am 11. September 2015 mit dem erstmals vergebenen Ernst-E.-Boesch-Preis für Kulturpsychologie ausgezeichnet. Der Preis, der an den Kulturpsychologen Ernst E. Boesch erinnert, der im Juli 2014 im Alter von 97 Jahren verstarb, wird alle zwei Jahre von der Gesellschaft für Kulturpsychologie vergeben.
Die Preisverleihung fand anlässlich der 12. Tagung der Gesellschaft (10.-12. September 2015) in der Bibliotheksaula der Universität Salzburg statt.

 

 

Open-Stage-Aufführung am 17. Oktober 2017: "1000 Peitschenhiebe" von Raiw Badawi

 

In Kooperation mit dem Musischen Zentrum wird noch einmal die performative Lesung "1000 Peitschenhiebe" mit Texten aus dem gleichnamigen Buch von Raiw Badawi aufgeführt. Die Aufführung findet am 17. Oktober um 19 Uhr im Musischen Zentrum statt und eröffnet im Wintersemester die Veranstaltungsserie "Open Stage".

Die Inszenierung wurde unter Leitung von Christian Scholze (Dramaturg am Westfälischen Landestheater) mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern seines Seminars "Migration und Emotion: Sozialwissenschaft auf der Bühne" erarbeitet. Das Seminar war eine Veranstaltung des Lehrstuhls für Sozialtheorie und Sozialpsychologie.

Der Aufführung geht eine kurze Einführung voran und nach der Aufführung gibt es Gelegenheit zur Diskussion mit dem Regisseur und dem Ensemble.

Es spielen: Yemin Masal, Felicitas Simon, Kinan M. Houbi und Yanick Lauffs

Regie: Christian Scholze

 

Link zum Veranstaltungsposter

 

 

Raif Badawi: 1000 Peitschenhiebe

Eine performative Lesung von und mit den Studierenden des Seminars „Migration und Emotion: Sozialwissenschaft auf der Bühne“

Leitung: Christian Scholze (Dramaturg am Westfälischen Landestheater)

„Neue Welten entstehen in der Regel nur dann, wenn das Prinzip des Gewöhnlichen durchbrochen wird.“
Der saudische Blogger Raif Badawi ist eine Symbolfigur des politschen Gefangenen. Am 9. Januar 2015 bekam er in aller Öffentlichkeit die ersten 50 von vorgesehenen 1000 Peitschenhieben. Der Blogger und Menschenrechtsaktivist war nach den ersten Schlägen so stark verletzt, dass der Rest der Prügelstrafe aufgeschoben wurde.
Badawi sitzt seit 2012 im Gefängnis. Er wurde wegen „Abfall vom Glauben“ und „Beleidigung des Islam“ zu zehn Jahren Haft, 1.000 Peitschenhieben und einer Geldstrafe von umgerechnet rund 200.000 Euro verurteilt. Er hatte unter anderem Muslime, Juden und Christen als gleichwertig bezeichnet und Themen des Islams und der Politik auf seinem Internetforum "Free Saudi Liberals" diskutiert. In seinen Artikeln setzte er sich für einen säkularen Staat ein, für die Rechte der Frauen und für Meinungsfreiheit.
In einer performativen Lesung präsentieren Studierende der Ruhr-Universität Bochum Texte und Zitate von Raif Badawi. Die Texte, mit denen er im Kampf für die Meinungsfreiheit sein Leben riskiert hat, für die er festgenommen und verurteilt wurde und für die er bis heute im Gefängnis sitzt.

Termine: 19. und 20. Juli 2017, jeweils 20.00 Uhr

Ort: Atrium im UFO-Gebäude der Ruhr-Universität Bochum (am Uni-Center)

Es spielen: Yemin Masal, Felicitas Simon, Kinan M. Houbi und Yanick Lauffs
Regie: Christian Scholze

 

 

Hans-Kilian-Vorlesung von Käte Meyer-Drawe: Blickwechsel. Phänomenologische Bemerkungen zur Augenlust

Die letzte Hans-Kilian-Vorlesung in diesem Semester wurde am 28. Juni 2017 von Prof. i.R. Dr. Käte Meyer-Drawe gehalten.

Blicke sind möglich, weil wir für einander sichtbar sind. Wir können uns durch sie verschwören, Bewunderung oder Verachtung ausdrücken. Am Blick des anderen kann ich sehen, was und wie er sieht. Vor allem aber spiegelt sein Blick meinen Anblick wider, den ich ihm biete. Blicke antworten damit auf etwas, das ich bin, aber nicht habe. Denn ich kann mir selbst nicht gegenübertreten, auch im Spiegel nicht. Der Blick des anderen durchdringt mich auf eine Weise, die mir selbst versagt ist. Dem Blick des anderen ist etwas gegeben, was mir fehlt; dem Blick, den ich ihm schenke, öffnet sich etwas, das ihm versagt ist, nämlich sein lebendiges Gesicht im gemeinsamen Sprechen und Handeln. Blickwechsel meinen allerdings keine anthropologische Konstante. Sie könnten auch verschwinden.

Raum und Zeit: GBCF 04/411 - 16:15 bis 17:45 Uhr

Frau Meyer-Drawe forschte und lehrte von 1979 Allgemeine Pädagogik am Institut für Erziehungswissenschaft der RUB. Seit 2015 ist sie Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste.

 

 

Hans-Kilian-Vorlesung am 14. Juni

Die vorletzte Hans-Kilian-Vorlesung im Sommersemester 2017 hielt Prof. Dr. Hartmut Rosa von der Universität Jena. Der Titel des Vortrags lautete: „Kritik der Resonanzverhältnisse. Versuch einer normativen Neubegründung der Kritischen Theorie."

Zeit und Raum: 16.15 bis 17.45 Uhr in GBCF HGA 30.


Plakat zur Veranstaltung
 

 

Hans-Kilian-Vorlesung am 31. Mai

Die nächste Hans-Kilian-Vorlesung wurde von Prof. Dr. Martin Fuchs von der Universität Erfurt gehalten. Der Titel des Vortrags lautete: „Religious and Social Selves: Dimensions and Dynamics of Relationality in Indian bhakti“.

Zeit und Raum: 16.15 bis 17.45 Uhr in GBCF 04/411.


Plakat zur Veranstaltung
 

 

Verleihung des Hans-Kilian Preises 2017 am 28. April an der RUB

Die Köhler-Stiftung im Stifterverband zeichnet mit der Vergabe des Forschungspreises an Prof. Dr. Jaan Valsiner von der dänischen Universität Aalborg einen Gelehrten aus, dessen Arbeiten im Feld einer interdisziplinär ausgerichteten Kulturpsychologie höchste internationale Anerkennung gefunden haben. Seine Beiträge zur entwicklungs- und sozialpsychologischen Forschung sowie der innovativen Theorie- und Methodenentwicklung haben seit mehreren Jahrzehnten weltweit Wirkung entfaltet.

Herauszustellen ist überdies Jaan Valsiners überragender Beitrag zur nachhaltigen Institutionalisierung der Kulturpsychologie. Dies schließt die Konzeption und Durchführung international nachgefragter Studiengänge und Lehrangebote ebenso ein wie ein außerordentliches Engagement im Feld der Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern.

Der Hans-Kilian-Preis wurde am 28. April 2017 in Bochum zum vierten Male vergeben. Koordiniert wurde die Preisvergabe vom Hans Kilian und Lotte Köhler-Centrum (KKC).

 

 

Hans-Kilian-Vorlesungen im Sommersemester 2017

 

Die Hans-Kilian-Vorlesungsreihe wurde am 10. Mai (16-18 Uhr (ct.) in GBCF 04/411) mit einem Vortrag von Prof. Dr. Ralph Köhnen mit dem Titel „Ernst Cassirer: Symbolisches Denken, Kulturleistung und Gewaltverzicht“ eröffnet:

Sprache ist ein Erkenntnismittel, aber auch eine Wahrnehmungsform: Das ist eine Grundüberzeugung von Ernst Cassirers Symbolphilosophie. Neben der groß angelegten Geistesgeschichte, die er in Form einer Abfolge von Mythologien, Bildern, Sprachen und Wissenschafts-entwicklungen aufzeichnet, ergeben sich daraus auch Perspektiven für eine Handlungstheorie von intersubjektiver und interkultureller Kommunikation. Sprache ist also auch eine Lebensform: Denn anders als Existenzial-und Fundamentalphilosophen des 20. Jahrhunderts öffnet Cassirer über die Aufwertung symbolischen Denkens klare Möglichkeiten, Perspektivübernahme und Toleranz zu praktizieren. Unter diesem Aspekt soll auch einer der wohl bekanntesten Verständigungstexte, die Ringparabel von Lessings Nathan,
diskutiert werden.

Ralph Köhnen ist apl. Prof. für Neugermanistik/Didaktik am Germanistischen Institut der RUB und hat vielfältig zu literatur-, kultur-und mediengeschichtlichen Themen publiziert, z.B. Das optische Wissen (2009), Die Zauberflöte und das ‚Populare‘ (2016).

 
Link zum Veranstaltungsplakat.

 

 

KKC-Workshop zur Kulturpsychologie und Vygotskys Kulturhistorischer Schule (21.03.2017)
 

Das KKC-Studierendenkolleg in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Sozialpsychologie und Sozialtheorie hat am 21.03.2017 zum Workshop „Cultural Psychology and Vygotsky's Cultural-Historical Psychology: Commonalities and Differences“ mit Prof. Carl Ratner (Trinidad, USA) und Prof. Carlos Kölbl (Universität Bayreuth) eingeladen. Der Workshop fand im Dekanatssaal GC 04/45 statt.

 

Link zum Veranstaltungsplakat

 

 

Hans-Kilian-Preis 2017

Mit einem Preisgeld von 80.000 Euro hat die Köhler-Stiftung den Hans-Kilian-Preis zum vierten Mal ausgeschrieben. Der Preis für ein wissenschaftliches Lebenswerk würdigt exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die disziplinenübergreifend neue Einsichten in die geschichtliche und kulturelle Existenz des Menschen und seine veränderliche Psyche liefern.

Koordiniert wird die Preisvergabe vom Hans Kilian und Lotte Köhler-Centrum für sozial- und kulturwissenschaftliche Psychologie und historische Anthropologie (KKC), das am Lehrstuhl für Sozialtheorie und Sozialpsychologie verankert ist.

Die Bewerbungsfrist ist am 30. Juni 2016 abgelaufen. Die Entscheidung über die Preisvergabe erfolgte Ende November 2016.

 

 

Hans-Kilian-Vorlesung


Am Mittwoch, dem 25. Januar 2017 hielt Dr. habil. Aglaja Przyborski im Rahmen der Hans-Kilian-Vorlesungen einen Vortrag zum Thema „Bilder sehen und verstehen: Zur interpretativen Analyse ikonischen Materials in den Sozialwissenschaften“:


In unverändertem Tempo entwickeln sich technische Möglichkeiten, die das Erzeugen, Verändern und Zirkulieren von Bildern beschleunigen. Grundlegendes hat sich an Bildern und ihrer Wahrnehmung allerdings nichts geändert, nur weil sie auch digital vorliegen. Sie bleiben Bilder, die an die Gewohnheiten unseres Sensoriums anschließen müssen. Diese Dimension des Wahrnehmens und Verstehens stand lange im Schatten einer am Text ausgerichteten Hermeneutik und Sozialforschung. Wie funktioniert ikonisches Verstehen? Welches (implizite) Wissen kommt dabei zum Tragen? Der Vortrag stellt sich diesen grundlagentheoretischen Fragen u.a. mit dem Entwurf eines Kommunikationsmodells, das das Bild in seinem Eigensinn ernst nimmt.

Aglaja Przyborski, Psychologin und Psychotherapeutin, leitet das Projekt Iconic Communication (ICONICOM) an der Universität Wien. Für ihr Werk „Qualitative Sozialforschung - ein Arbeitsbuch“ erhielt sie gemeinsam mit Monika Wohlrab-Sahr den René-König-Lehrbuchpreis der DGfS.

 

Plakat der Veranstaltung

 

 

KKC-Kurzzeit-Fellow: Joachim Renn

 

Vom 7. bis zum 8. Dezember hat sich Prof. Dr. Joachim Renn am KKC aufgehalten. Joachim Renn ist Inhaber des Lehrstuhls „Theoriebildung mit Schwerpunkt gesellschaftliche Kohäsion“ an der Universität Münster. Er hat im Rahmen seines Aufenthalts eine Hans-Kilian-Vorlesung gehalten und zudem einen Methoden-Workshop angeboten.

 


Hans-Kilian-Vorlesung: „Sisyphos: Subjektgenese, relationale Psychoanalyse und der Mythos der Intersubjektivität“


7. Dezember, 16.15 bis 17.45 Uhr, Raum GBCF 04/411


Methoden-Workshop: „Makroanalytische Tiefenhermeneutik: ein qualitativer Zugang zur Gesellschaftsanalyse“

7. Dezember (12.15 bis 13.45 Uhr, GCBF 04/614) und 8. Dezember (10.15 – 11:45 Uhr, GC 04/45)

 

 

Lust an der Spekulation. Zum 100. Jahrestag von Freuds metapsychologischen Schriften

 

Eine Tagungstour der AG Politische Psychologie

 

In Kooperation mit dem Hans-Kilian-Studierendenkolleg fand am 05. November 2016 die oben genannte Veranstaltung im Blue Square der Ruhr-Universität Bochum statt.

 

100 Jahre nach dem Erscheinen der wichtigsten Freudschen metapsychogischen Schriften sind diese nach wie vor Gegenstand hitziger Debatten. In ihnen formuliert Freud, dass es sich schlicht nicht vermeiden lasse, „gewisse abstrakte Ideen“, die nicht aus der unmittelbaren Erfahrung stammen, zu nutzen, um psychische Erscheinungen und Zusammenhänge wirklich begreifen zu können. Diese Einsicht erhebt er zum erkenntnistheoretischen Prinzip seiner spekulativen psychologischen Metatheorie. Freud selbst bezeichnete diese Metatheorie als die „Hexe Metapsychologie“ und ruft damit ein durch Magie, Uneindeutigkeit und nicht zuletzt durch Weiblichkeit geprägtes gewaltiges Bild auf.

 

2015-2017 jähren sich die Erscheinungstermine zentraler metapsychologischer Schriften zum einhundertsten Mal, was die AG Politische Psychologie zum Anlass nimmt, den Erkenntnisfiguren und Themen der Metapsychologie im Rahmen einer Tagungstour durch verschiedene Städte nachzugehen. Auf diesen sollen drei der zentralen metapsychologischen Schriften – „Triebe und Triebschicksale“ (1915), „Das Unbewußte“ (1915) und „Trauer und Melancholie“ (1917) – jeweils in zwei Richtungen diskutiert werden. In einem ersten Vortrag werden diese Texte hinsichtlich ihrer metapsychologische Konzeptionalisierung selbst diskutiert; in einem zweiten Vortrag zum selben Text geht es um die Nutzbarmachung dieser Konzepte für eine psychoanalytische Sozialpsychologie.

 

Keynotes: Prof. Dr. Vera King (Frankfurt a. M.) | Prof. Dr. Jürgen Straub (Bochum)

 

Programm

 

 

Arbeitstagung: Traditionelle Psychologie in Europa, Indien und China

 

Die Tagung fand vom 28. bis 30. September 2016 an der Sigmund Freud Privatuniversität in Wien in Kooperation mit dem Hans Kilian und Lotte Köhler-Centrum (KKC) statt. Organisatoren der Tagung: Gerhard Benetka, Hans Werbik und Lars Allolio-Näcke.

 

Tagungsprogramm

 

 

Die Suche nach Anerkennung - und die Religion: Ein interdisziplinäres Symposium

 

Das Symposium findet am 20. Juli 2016 von 13 bis 19 Uhr (s.t.) an der Ruhr-Universität Bochum, im Beckmanns Hof, statt und wird vom Hans Kilian und Lotte Köhler-Centrum (KKC) co-organisiert.

Organisation: Prof. Dr. Isolde Karle (Praktische Theologie), Prof. Dr. Norbert Ricken (Theorien der Erziehung und Erziehungswissenschaften) und Prof. Dr. Jürgen Straub (Sozialtheorie und Sozialpsychologie)

 

Link zum Programm

 

 

Symposium zum Werk von Ernst E. Boesch - 7./8. Juli 2016

 

"Symbolische Handlungstheorie und Kulturpsychologie: Eine Auseinandersetzung mit dem Werk von Ernst E. Boesch". So lautet der Titel eines zweitägigen Symposiums, das vom 7.-8. Juli in Kooperation mit dem KKC und dem Ernst-Boesch-Archiv an der Ruhr-Universität Bochum stattfinden wird. Am 7. Juni finden die Vorträge im "Euro-Eck" am Rand des Campus (Europahaus im Spechtsweg 20), am 8. Juni im Veranstaltungszentrum (unterhalb der Mensa) in Saal 3 statt.

Wissenschaftliche Leitung: Jürgen Straub, Pradeep Chakkarath und Sebastian Salzmann

 

Plakat der Veranstaltung

 

Programm des Symposiums (PDF)

 

 

Rainer Kokemohr als Kurzzeit-Fellow am Kilian-Köhler-Centrum (KKC)

In der kommenden Woche wird sich Prof. (em.) Dr. Rainer Kokemohr von der Universität Hamburg als Kurzzeit-Fellow am KKC aufhalten. Er wird u.a. zwei Seminareinheiten anbieten, von denen sich die erste primär an BA-Studierende, die zweite primär an MA-Studierende richtet:

Mi, 8. Juni, 10.15 – 11.45 Uhr (GBCF 04/611): "Kulturspezifische Redeformen?" (mit Textdokumenten aus Deutschland und Taiwan)

Do, 9. Juni, 10.15 - 11.45 Uhr und 13.00 - 15.00 Uhr (GC 03/42): "Verstehen, Interpretation und Übersetzung in interkultureller Praxis"

 


Rainer Kokemohr wird außerdem am Mittwoch, 8. Juni (16.15 - 17.45 Uhr | GBCF 04/611), einen öffentlichen Vortrag halten:

"Sprechen, Hören, Übersetzen in interkultureller Praxis – das schwierige tertium comparationis"

 

Poster zur Veranstaltung

 

 

KKC-Vortrag am Mittwoch, 25. Mai 2016, 16.15 Uhr - Raum GC 04/45

Im Rahmen eines Austauschprogramms der Alexander von Humboldt-Stiftung besucht Dr. Chen Bram vom Truman Institute for the Advancement of Peace an der Hebrew University of Jerusalem auch das KKC.

Am 25. Mai wird er um 16.15 Uhr im Dekanatssaal der Fakultät für Sozialwissenschaft (GC 04/45) einen Vortrag halten:

"Inter-group Relations and Survival: Jews and Muslims during the Nazi conquest of the Caucasus"

Chen Bram ist Anthropologe und Organisationspsychologe und leitet derzeit als Akademischer Direktor die Forschungsgruppe "Anthropological Knowledge" am Van Leer Jerusalem Institute. Sein Forschungsinteresse ist interdisziplinär ausgerichtet und umfasst unter anderem die Themen Religion, Migration, Ethnizität und Multikulturalität; Identität und Souveränität;  Menschenwürde; Menschen in der Diaspora; Konfliktresolution.

 

Hans-Kilian-Vorlesungen im Wintersemester 2015/2016

 

Gesamtplakat

 

 

Jaan Valsiner als Kurzzeit-Fellow am KKC

Vom 10. bis 13. Februar 2016 war Prof. Dr. Jaan Valsiner vom "Niels Bohr Professorship Centre for Cultural Psychology" der Aalborg Universität, Dänemark, Gast am Kilian-Köhler-Centrum (KKC):


Mi., 10.02., 16-18h, GBCF 04/614, öffentlicher Vortrag: Becoming an intellectual colony: Paradoxes of the societal value of the social sciences

Do., 11.02., 13-16h, Forschungsgespräch mit dem Studierendenkolleg des KKCs

Fr., 12.02., Think Tank on Cultural Psychology

 

Kkc Vortrag Valsiner   Kkc Thinktank

 

Bühnenreife Sozialforschung (am 27. Juni am FFT Düsseldorf)
Möchten Sie mal raus aus dem Hörsaal und Wissenschaft stattdessen im Theater erleben? Dann kommen Sie doch am Samstagabend nach Düsseldorf und erleben Sie, wie Studierende des InStudies-Projekts "Die Sozialwissenschaften im Theater" die Ergebnisse aus einem 9monatigen Forschungsprozess im Rahmen performativer Sozialforschung auf die Bühne bringen.

Die "Dramakademiker" freuen sich auf Ihren Besuch.

 

Hans- Kilian Vorlesung von Prof. Dr. Sabine Maasen am 17. Juni 2015
Das neurotechnisierte Selbst - 17. Juni 2015, 16.15 Uhr, GBCF 04/614

Sabine Maasen hat seit 2013 den Friedrich Schiedel-Stiftungslehrstuhl für Wissenschaftssoziologie an der Technischen Universität München inne. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die sozialwissenschaftliche Wissenschaftsforschung und die Soziologie der Neuro- und Technowissenschaften.
In ihrem Vortrag wird Sabine Maasen die Identifizierung einer noch wenig erkannten Gesellschaft in Angriff nehmen - einer Gesellschaft, die nur im Blick auf ihre Technizität, ihre "technologische Bedingung" (E. Hörl) klarer erkennbar und verstehbar wird. Dazu erkundet sie exemplarisch einige Gegenden, in denen sich die Konsequenzen der technologischen Bedin¬gung besonders gut beobachten lassen: Sie berichtet von ihrer Durchdrin¬gung mit Technowis¬senschaften, ihren kybernetischen Subjekten und ihren Postsozialitäten.
Alle Infos finden Sie auch auf unserer KKC-Website und auf unserer Facebook- Seite
 

Hans- Kilian Vorlesung von Prof. Dr. Hans Joas
Religiöse Erfahrung und ihre Interpretation. Reflexionen zu William James und Josiah Royce - 15. Juni 2015, 16.15 Uhr, GBCF 04/614

Hans Joas ist einer der international einflussreichsten deutschen Soziologen und wurde 2013 an der Ruhr-Universität mit dem Hans-Kilian-Preis ausgezeichnet.
In seinem Vortrag wird Hans Joas der Frage des Verhältnisses von Erfahrung und Erfahrungsartikulation nachgehen. Im Mittelpunkt steht dabei die Verknüpfung zweier grundlegender Stränge der Religionstheorie des amerikanischen Pragmatismus: der empirischen Religionspsychologie von William James und der Zeichentheorie von Charles Peirce. Diese Verknüpfung wurde schon 1913 von einem Dritten im Bunde, Josiah Royce, versucht. Wie zu zeigen sein wird, ist sie allerdings ihrerseits mit geschichtstheoretischen Problemen behaftet, ohne deren Lösung die Verknüpfung nicht gelingen kann.
Hans Joas ist Ernst-Troeltsch-Honorarprofessor für Religionssoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er ist Mitglied des Committee on Social Thought an der University of Chicago und Non-resident Fellow des Swedish Collegium for Advanced Studies, Uppsala.
Alle Infos finden Sie auch auf unserer KKC-Website und auf unserer Facebook- Seite
 

Anträge für RUB-Deutschlandstipendien
Das Online-Bewerbungsverfahren für Studierende der RUB und für Studienwechsler läuft am 12. Juni 2015 aus. Vier der Deutschlandstipendien vergibt die Köhler-Stiftung in Kooperation mit der Fakultät für Sozialwissenschaft der RUB. Die erfolgreichen Bewerber und Bewerberinnen werden in das Studierenden-Kolleg des KKC aufgenommen.
Vergeben werden die Stipendien an exzellente Masterstudent*innen, die ihren Interessenschwerpunkt im Bereich der sozial- und kulturwissenschaftlichen Psychologie haben und sich darüber hinaus durch nachweisbares gesellschaftliches Engagement auszeichnen.
Informationen zu den Deutschlandstipendien und zum Bewerbungsverfahren finden sich hier


 

Hans-Kilian-Preisverleihung 2015
Am 24. April 2015 wurde zum dritten Mal der Hans-Kilian-Preis für die Erforschung und Förderung der metakulturellen Humanisation vergeben. Dieses Jahr ging der Preis an die amerikanische Psychoanalytikerin Jessica Rachel Benjamin von der New York University.
Die feierliche Verleihung des Preises fand in Anwesenheit zahlreicher Gäste im Veranstaltungszentrum der RUB statt. Koordiniert wurden Preisvergabe und Preisverleihung vom Hans Kilian und Lotte Köhler-Centrum (KKC).
Der Preis trägt den Namen von Hans Kilian (1921–2008), ehemaligem Ordinarius für Sozialpsychologie und Angewandte Psychoanalyse an der Gesamthochschule/Universität Kassel. Gewürdigt werden mit dem Hans-Kilian-Preis herausragende wissenschaftliche Leistungen, die innovative Einsichten in die geschichtliche und kulturelle Existenz des Menschen und seiner veränderlichen Psyche vermitteln.


 

Am 24. April 2015 wird zum dritten Mal der Hans-Kilian-Preis für die Erforschung und Förderung der metakulturellen Humanisation vergeben
Der Preis würdigt herausragende wissenschaftliche Leistungen, die innovative Einsichten in die geschichtliche und kulturelle Existenz des Menschen und seiner veränderlichen Psyche vermitteln.
Er geht dieses Jahr an die amerikanische Psychoanalytikerin Jessica Rachel Benjamin von der New York University.
Koordiniert werden Preisvergabe und Preisverleihung vom Hans Kilian und Lotte Köhler-Centrum (KKC).
Die Preisverleihung findet im Veranstaltungszentrum der RUB ab 16 Uhr statt und ist öffentlich. Um vorherige Anmeldung wird gebeten.
Die Einladung zur Preisverleihung inkl. Programm finden Sie hier:


 

Ausstellung im Blue Square 9. - 11. April 2015
Leid und Schmerz in Wissenschaft und Kunst. Wege des Verstehens - Formen der Repräsentation
Artikulationen von Leid und Schmerz begegnen uns in verschiedensten Formen, etwa in der bildenden Kunst, im Film, in der Fotografie und der Literatur sowie in der Medizin und anderen Feldern der Wissenschaft, etwa der Psychologie. Zehn M.A.-Studierende sozial- und kulturwissenschaftlicher Fächer haben sich mit unterschiedlichen Artikulationsmöglichkeiten auseinandergesetzt und diverse Formen und Mittel der Repräsentation von Leid und Schmerz im Rahmen selbstständiger Forschungsprojekte erkundet.

Ein ausführliches Programm gibt es hier:

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier:

Das Poster zur Veranstaltung finden Sie hier:

 

HANS KILIAN UND LOTTE KÖHLER CENTRUM (KKC)
Am 19. August 2014 wurde am Lehrstuhl für Sozialtheorie und Sozialpsychologie das "Hans Kilian und Lotte Köhler Centrum" (KKC) für sozial- und kulturwissenschaftliche Psychologie und historische Anthropologie errichtet. Gefördert wird das Centrum von der Köhler-Stiftung.

Das Gründungsdatum des Centrums fällt auf den Geburtstag der Stifterin Dr. Lotte Köhler. Die Gründung ist das Ergebnis eines mehrjährigen Prozesses, der mit der erstmaligen Verleihung des Hans-Kilian-Preises für herausragende Forscherpersönlichkeiten 2011 seinen Ausgangspunkt nahm. Der Hans-Kilian-Preis, die internationalen Hans-Kilian-Vorlesungen, das Hans-Kilian-Archiv, das integrierte Studierendenkolleg und Kurzzeitfellowships für Gastwissenschaftler bilden tragende Säulen des neuen Centrums an der RUB.

Zur Presseinformation der Köhler-Stiftung

 

FEMINISTISCHE UND QUEERE PERSPEKTIVEN FÜR DIE PSYCHOLOGIE
Tagung an der RUB, 8.-10.1.15

Das vollständige Programm finden Sie hier.
 

HANS-KILIAN VORLESUNGEN IM WS 14/15

Nächste Termine:

14.1.15, 16.15 Uhr, GBCF 04/411

Norbert Groeben: Peer-Review und andere Varianten der Selbstevaluation von Wissenschaft

15.1.15, 16.15 Uhr, GBCF 04/411

Uwe Wirth: Praktiken des Pfropfens im Spannungsfeld von Mensch und Maschine

Das vollständige Programm finden Sie hier..

Die Hans-Kilian-Vorlesungen im Sommersemester 2014 sind abgeschlossen. Im Wintersemester 2014/15 wird die Vorlesungs- reihe fortgesetzt.
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Eröffnung der Hans-Kilian-Vorlesungsreihe
Am Dienstag, 12.07.2011, fand der erste Vortrag im Rahmen der Hans-Kilian-Vorlesungen zur sozial- und kulturwissenschaftlichen Psychologie und integrativen Anthropologie statt.

Prof. Jens Brockmeier von der University of Manitoba in Kanada eröffnete die Reihe mit seinem Vortrag "Narratives Bewusstsein und autobiografischer Prozess".

Die erste Reihe der Vorlesungen wird im Frühjahr 2014 in deutscher wie auch englischer Fassung im Gießener Psychosozial-Verlag erscheinen.

 

Hans-Kilian-Preis
Im Mai 2011 wurde von der Köhler-Stiftung erstmalig der mit 80.000 Euro dotierte Hans-Kilian-Preis vergeben. Die Preisverleihung erfolgte an der Technischen Universität Darmstadt. Mit dem zur freien Verwendung bestimmten Preisgeld sollen alle zwei Jahre Persönlichkeiten mit exzellenten wissenschaftlichen Leistungen in den interdisziplinären Wissenschaften vom Menschen geehrt werden. Nähere Informationen finden sich auf der Websiteder am Lehrstuhl für Sozialtheorie und Sozialpsychologie eingerichteten Koordinationsstelle des Hans-Kilian-Preises.

 

Edition Ausgewählte Schriften von Hans Kilian
Im Rahmen der Vergabe des Hans-Kilian-Preises planen Mitglieder des Kuratoriums unter Leitung von Prof.Dr. Jürgen Straub und Prof. Dr. Jürgen Reulecke eine Edition ausgewählter Schriften von Hans Kilian im Psychosozial-Verlag in Gießen. Ein außerhalb der gesammelten Schriften platzierter Band "Kulturelle Evolution und Bewusstseinswandel" (hrsg. v. Lotte Köhler, Jürgen Reulecke und Jürgen Straub) erschien anlässlich der Vergabe des Hans-Kilian-Preises im Mai 2011. Er bietet eine informative Auswahl von Aufsätzen Hans Kilians und einen einführenden Aufsatz von Jürgen Straub, Daniel-Pascal Zorn. Gala Rebane und Jennifer Schellhoeh.

 


Hans-Kilian-Preis 2013
Am 20. Juni erhielt Prof. Dr. Hans Joas an der Ruhr-Universität Bochum den mit 80.000 Euro dotierten Hans-Kilian-Preis für sein herausragendes wissenschaftliches Lebenswerk. Besonders gewürdigt wurde damit auch der transdisziplinäre Charakter vieler Publikationen des international renommierten Sozialwissenschaftlers, dessen Arbeiten in zahlreichen sozial- und kulturwissenschaftlichen Disziplinen seit Jahrzehnten aufmerksam rezipiert werden und wichtige Entwicklungen und Debatten angestoßen haben.

Der international ausgeschriebene Hans-Kilian-Preis wird alle zwei Jahre vergeben. Der erste Preisträger im Jahr 2011 war der Kulturwissenschaftler Professor Dr. Hartmut Böhme. Weitere Informationen zum Preis und den Preisträgern finden Sie unter
www.hans-kilian-preis.de.

 

 

 

 

 


 

 

Mercator Research Group
Im Frühjahr 2010 wurde an der Ruhr-Universität Bochum die zweite

 

 

 

 

Mercator Research Group eingerichtet. Die aus vier Juniorprofessuren, sechs Stellen für DoktorandInnen und einem gemeinsamen Sekretariat bestehende, interfakultäre Forschungseinheit ist dem Thema "Räume anthropologischen Wissens: Produktion und Transfer" gewidmet. Die Konzeption des Projektes sowie die Einrichtung der Forschungsgruppe fand unter Beteiligung des Lehrstuhls für Sozialtheorie und Sozialpsychologie statt. Eine enge Kooperation mit der Mercator Research Group und insbesondere mit der Juniorprofessur "Kulturpsychologie und anthropologisches Wissen" (Prof. Estrid Sørensen) ist vorgesehen.


 

CERES
Seit November 2009 gehört Jürgen Straub zu den „Principal Investigators des Centrums für Religionswissenschaftliche Studien (CERES) der Ruhr-Universität Bochum. Er ist Mitglied der Vorstands des CERES zweiter Sprecher des CERES-Arbeitsbereichs C: „Religion und Erfahrung“. Dieses Engagement dient insbesondere der Etablierung einer interdisziplinären, kulturpsychologisch ausgerichteten Religionspsychologie.

 


Graduiertenkolleg

Informationen über das Graduiertenkolleg 2004-2008 gibt es hier.