Hans-Kilian-Vorlesung am 14. Juni

Die vorletzte Hans-Kilian-Vorlesung im Sommersemester 2017 hielt Prof. Dr. Hartmut Rosa von der Universität Jena. Der Titel des Vortrags lautete: „Kritik der Resonanzverhältnisse. Versuch einer normativen Neubegründung der Kritischen Theorie."

Zeit und Raum: 16.15 bis 17.45 Uhr in GBCF HGA 30.


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Hans-Kilian-Vorlesung am 31. Mai

Die nächste Hans-Kilian-Vorlesung wurde von Prof. Dr. Martin Fuchs von der Universität Erfurt gehalten. Der Titel des Vortrags lautete: „Religious and Social Selves: Dimensions and Dynamics of Relationality in Indian bhakti“.

Zeit und Raum: 16.15 bis 17.45 Uhr in GBCF 04/411.


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Verleihung des Hans-Kilian Preises 2017 am 28. April an der RUB

Die Köhler-Stiftung im Stifterverband zeichnet mit der Vergabe des Forschungspreises an Prof. Dr. Jaan Valsiner von der dänischen Universität Aalborg einen Gelehrten aus, dessen Arbeiten im Feld einer interdisziplinär ausgerichteten Kulturpsychologie höchste internationale Anerkennung gefunden haben. Seine Beiträge zur entwicklungs- und sozialpsychologischen Forschung sowie der innovativen Theorie- und Methodenentwicklung haben seit mehreren Jahrzehnten weltweit Wirkung entfaltet.

Herauszustellen ist überdies Jaan Valsiners überragender Beitrag zur nachhaltigen Institutionalisierung der Kulturpsychologie. Dies schließt die Konzeption und Durchführung international nachgefragter Studiengänge und Lehrangebote ebenso ein wie ein außerordentliches Engagement im Feld der Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern.

Der Hans-Kilian-Preis wurde am 28. April 2017 in Bochum zum vierten Male vergeben. Koordiniert wurde die Preisvergabe vom Hans Kilian und Lotte Köhler-Centrum (KKC).

 

 

Hans-Kilian-Vorlesungen im Sommersemester 2017

 

Die Hans-Kilian-Vorlesungsreihe wurde am 10. Mai (16-18 Uhr (ct.) in GBCF 04/411) mit einem Vortrag von Prof. Dr. Ralph Köhnen mit dem Titel „Ernst Cassirer: Symbolisches Denken, Kulturleistung und Gewaltverzicht“ eröffnet:

 
Sprache ist ein Erkenntnismittel, aber auch eine Wahrnehmungsform: Das ist eine Grundüberzeugung von Ernst Cassirers Symbolphilosophie. Neben der groß angelegten Geistesgeschichte, die er in Form einer Abfolge von Mythologien, Bildern, Sprachen und Wissenschafts-entwicklungen aufzeichnet, ergeben sich daraus auch Perspektiven für eine Handlungstheorie von intersubjektiver und interkultureller Kommunikation. Sprache ist also auch eine Lebensform: Denn anders als Existenzial-und Fundamentalphilosophen des 20. Jahrhunderts öffnet Cassirer über die Aufwertung symbolischen Denkens klare Möglichkeiten, Perspektivübernahme und Toleranz zu praktizieren. Unter diesem Aspekt soll auch einer der wohl bekanntesten Verständigungstexte, die Ringparabel von Lessings Nathan,
diskutiert werden.


Ralph Köhnen ist apl. Prof. für Neugermanistik/Didaktik am Germanistischen Institut der RUB und hat vielfältig zu literatur-, kultur-und mediengeschichtlichen Themen publiziert, z.B. Das optische Wissen (2009), Die Zauberflöte und das ‚Populare‘ (2016).

 
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KKC-Workshop zur Kulturpsychologie und Vygotskys Kulturhistorischer Schule (21.03.2017)
 

Das KKC-Studierendenkolleg in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Sozialpsychologie und Sozialtheorie hat am 21.03.2017 zum Workshop „Cultural Psychology and Vygotsky's Cultural-Historical Psychology: Commonalities and Differences“ mit Prof. Carl Ratner (Trinidad, USA) und Prof. Carlos Kölbl (Universität Bayreuth) eingeladen. Der Workshop fand im Dekanatssaal GC 04/45 statt.

 

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Hans-Kilian-Preis 2017

Mit einem Preisgeld von 80.000 Euro hat die Köhler-Stiftung den Hans-Kilian-Preis zum vierten Mal ausgeschrieben. Der Preis für ein wissenschaftliches Lebenswerk würdigt exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die disziplinenübergreifend neue Einsichten in die geschichtliche und kulturelle Existenz des Menschen und seine veränderliche Psyche liefern.

Koordiniert wird die Preisvergabe vom Hans Kilian und Lotte Köhler-Centrum für sozial- und kulturwissenschaftliche Psychologie und historische Anthropologie (KKC), das am Lehrstuhl für Sozialtheorie und Sozialpsychologie verankert ist.

Die Bewerbungsfrist ist am 30. Juni 2016 abgelaufen. Die Entscheidung über die Preisvergabe erfolgte Ende November 2016.

 

Hans-Kilian-Vorlesung


Am Mittwoch, dem 25. Januar 2017 hielt Dr. habil. Aglaja Przyborski im Rahmen der Hans-Kilian-Vorlesungen einen Vortrag zum Thema „Bilder sehen und verstehen: Zur interpretativen Analyse ikonischen Materials in den Sozialwissenschaften“:

 
In unverändertem Tempo entwickeln sich technische Möglichkeiten, die das Erzeugen, Verändern und Zirkulieren von Bildern beschleunigen. Grundlegendes hat sich an Bildern und ihrer Wahrnehmung allerdings nichts geändert, nur weil sie auch digital vorliegen. Sie bleiben Bilder, die an die Gewohnheiten unseres Sensoriums anschließen müssen. Diese Dimension des Wahrnehmens und Verstehens stand lange im Schatten einer am Text ausgerichteten Hermeneutik und Sozialforschung. Wie funktioniert ikonisches Verstehen? Welches (implizite) Wissen kommt dabei zum Tragen? Der Vortrag stellt sich diesen grundlagentheoretischen Fragen u.a. mit dem Entwurf eines Kommunikationsmodells, das das Bild in seinem Eigensinn ernst nimmt.

 

Aglaja Przyborski, Psychologin und Psychotherapeutin, leitet das Projekt Iconic Communication (ICONICOM) an der Universität Wien. Für ihr Werk „Qualitative Sozialforschung - ein Arbeitsbuch“ erhielt sie gemeinsam mit Monika Wohlrab-Sahr den René-König-Lehrbuchpreis der DGfS.

 

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KKC-Kurzzeit-Fellow: Joachim Renn

 

Vom 7. bis zum 8. Dezember hat sich Prof. Dr. Joachim Renn am KKC aufgehalten. Joachim Renn ist Inhaber des Lehrstuhls „Theoriebildung mit Schwerpunkt gesellschaftliche Kohäsion“ an der Universität Münster. Er hat im Rahmen seines Aufenthalts eine Hans-Kilian-Vorlesung gehalten und zudem einen Methoden-Workshop angeboten.

 


Hans-Kilian-Vorlesung: „Sisyphos: Subjektgenese, relationale Psychoanalyse und der Mythos der Intersubjektivität“


7. Dezember, 16.15 bis 17.45 Uhr, Raum GBCF 04/411


Methoden-Workshop: „Makroanalytische Tiefenhermeneutik: ein qualitativer Zugang zur Gesellschaftsanalyse“

7. Dezember (12.15 bis 13.45 Uhr, GCBF 04/614) und 8. Dezember (10.15 – 11:45 Uhr, GC 04/45)

 

 

Lust an der Spekulation. Zum 100. Jahrestag von Freuds metapsychologischen Schriften

 

Eine Tagungstour der AG Politische Psychologie

 

In Kooperation mit dem Hans-Kilian-Studierendenkolleg fand am 05. November 2016 die oben genannte Veranstaltung im Blue Square der Ruhr-Universität Bochum statt.

 

100 Jahre nach dem Erscheinen der wichtigsten Freudschen metapsychogischen Schriften sind diese nach wie vor Gegenstand hitziger Debatten. In ihnen formuliert Freud, dass es sich schlicht nicht vermeiden lasse, „gewisse abstrakte Ideen“, die nicht aus der unmittelbaren Erfahrung stammen, zu nutzen, um psychische Erscheinungen und Zusammenhänge wirklich begreifen zu können. Diese Einsicht erhebt er zum erkenntnistheoretischen Prinzip seiner spekulativen psychologischen Metatheorie. Freud selbst bezeichnete diese Metatheorie als die „Hexe Metapsychologie“ und ruft damit ein durch Magie, Uneindeutigkeit und nicht zuletzt durch Weiblichkeit geprägtes gewaltiges Bild auf.

 

2015-2017 jähren sich die Erscheinungstermine zentraler metapsychologischer Schriften zum einhundertsten Mal, was die AG Politische Psychologie zum Anlass nimmt, den Erkenntnisfiguren und Themen der Metapsychologie im Rahmen einer Tagungstour durch verschiedene Städte nachzugehen. Auf diesen sollen drei der zentralen metapsychologischen Schriften – „Triebe und Triebschicksale“ (1915), „Das Unbewußte“ (1915) und „Trauer und Melancholie“ (1917) – jeweils in zwei Richtungen diskutiert werden. In einem ersten Vortrag werden diese Texte hinsichtlich ihrer metapsychologische Konzeptionalisierung selbst diskutiert; in einem zweiten Vortrag zum selben Text geht es um die Nutzbarmachung dieser Konzepte für eine psychoanalytische Sozialpsychologie.

 

Keynotes: Prof. Dr. Vera King (Frankfurt a. M.) | Prof. Dr. Jürgen Straub (Bochum)

 

Programm

 

 

Arbeitstagung: Traditionelle Psychologie in Europa, Indien und China

 

Die Tagung fand vom 28. bis 30. September 2016 an der Sigmund Freud Privatuniversität in Wien in Kooperation mit dem Hans Kilian und Lotte Köhler-Centrum (KKC) statt. Organisatoren der Tagung: Gerhard Benetka, Hans Werbik und Lars Allolio-Näcke.

 

Tagungsprogramm

 

 

Die Suche nach Anerkennung - und die Religion: Ein interdisziplinäres Symposium

 

Das Symposium findet am 20. Juli 2016 von 13 bis 19 Uhr (s.t.) an der Ruhr-Universität Bochum, im Beckmanns Hof, statt und wird vom Hans Kilian und Lotte Köhler-Centrum (KKC) co-organisiert.

Organisation: Prof. Dr. Isolde Karle (Praktische Theologie), Prof. Dr. Norbert Ricken (Theorien der Erziehung und Erziehungswissenschaften) und Prof. Dr. Jürgen Straub (Sozialtheorie und Sozialpsychologie)

 

Link zum Programm

 

 

Symposium zum Werk von Ernst E. Boesch - 7./8. Juli 2016

 

"Symbolische Handlungstheorie und Kulturpsychologie: Eine Auseinandersetzung mit dem Werk von Ernst E. Boesch". So lautet der Titel eines zweitägigen Symposiums, das vom 7.-8. Juli in Kooperation mit dem KKC und dem Ernst-Boesch-Archiv an der Ruhr-Universität Bochum stattfinden wird. Am 7. Juni finden die Vorträge im "Euro-Eck" am Rand des Campus (Europahaus im Spechtsweg 20), am 8. Juni im Veranstaltungszentrum (unterhalb der Mensa) in Saal 3 statt.

Wissenschaftliche Leitung: Jürgen Straub, Pradeep Chakkarath und Sebastian Salzmann

 

Plakat der Veranstaltung

 

Programm des Symposiums (PDF)

 

 

Rainer Kokemohr als Kurzzeit-Fellow am Kilian-Köhler-Centrum (KKC)

In der kommenden Woche wird sich Prof. (em.) Dr. Rainer Kokemohr von der Universität Hamburg als Kurzzeit-Fellow am KKC aufhalten. Er wird u.a. zwei Seminareinheiten anbieten, von denen sich die erste primär an BA-Studierende, die zweite primär an MA-Studierende richtet:

Mi, 8. Juni, 10.15 – 11.45 Uhr (GBCF 04/611): "Kulturspezifische Redeformen?" (mit Textdokumenten aus Deutschland und Taiwan)

Do, 9. Juni, 10.15 - 11.45 Uhr und 13.00 - 15.00 Uhr (GC 03/42): "Verstehen, Interpretation und Übersetzung in interkultureller Praxis"

 


Rainer Kokemohr wird außerdem am Mittwoch, 8. Juni (16.15 - 17.45 Uhr | GBCF 04/611), einen öffentlichen Vortrag halten:

"Sprechen, Hören, Übersetzen in interkultureller Praxis – das schwierige tertium comparationis"

 

Poster zur Veranstaltung

 

 

KKC-Vortrag am Mittwoch, 25. Mai 2016, 16.15 Uhr - Raum GC 04/45

Im Rahmen eines Austauschprogramms der Alexander von Humboldt-Stiftung besucht Dr. Chen Bram vom Truman Institute for the Advancement of Peace an der Hebrew University of Jerusalem auch das KKC.

Am 25. Mai wird er um 16.15 Uhr im Dekanatssaal der Fakultät für Sozialwissenschaft (GC 04/45) einen Vortrag halten:

"Inter-group Relations and Survival: Jews and Muslims during the Nazi conquest of the Caucasus"

Chen Bram ist Anthropologe und Organisationspsychologe und leitet derzeit als Akademischer Direktor die Forschungsgruppe "Anthropological Knowledge" am Van Leer Jerusalem Institute. Sein Forschungsinteresse ist interdisziplinär ausgerichtet und umfasst unter anderem die Themen Religion, Migration, Ethnizität und Multikulturalität; Identität und Souveränität;  Menschenwürde; Menschen in der Diaspora; Konfliktresolution.

 

Hans-Kilian-Vorlesungen im Wintersemester 2015/2016

 

Gesamtplakat

 

 

Jaan Valsiner als Kurzzeit-Fellow am KKC

Vom 10. bis 13. Februar 2016 war Prof. Dr. Jaan Valsiner vom "Niels Bohr Professorship Centre for Cultural Psychology" der Aalborg Universität, Dänemark, Gast am Kilian-Köhler-Centrum (KKC):


Mi., 10.02., 16-18h, GBCF 04/614, öffentlicher Vortrag: Becoming an intellectual colony: Paradoxes of the societal value of the social sciences

Do., 11.02., 13-16h, Forschungsgespräch mit dem Studierendenkolleg des KKCs

Fr., 12.02., Think Tank on Cultural Psychology

 

Kkc Vortrag Valsiner   Kkc Thinktank

 

Bühnenreife Sozialforschung (am 27. Juni am FFT Düsseldorf)
Möchten Sie mal raus aus dem Hörsaal und Wissenschaft stattdessen im Theater erleben? Dann kommen Sie doch am Samstagabend nach Düsseldorf und erleben Sie, wie Studierende des InStudies-Projekts "Die Sozialwissenschaften im Theater" die Ergebnisse aus einem 9monatigen Forschungsprozess im Rahmen performativer Sozialforschung auf die Bühne bringen.

Die "Dramakademiker" freuen sich auf Ihren Besuch.

 

Hans- Kilian Vorlesung von Prof. Dr. Sabine Maasen am 17. Juni 2015
Das neurotechnisierte Selbst - 17. Juni 2015, 16.15 Uhr, GBCF 04/614

Sabine Maasen hat seit 2013 den Friedrich Schiedel-Stiftungslehrstuhl für Wissenschaftssoziologie an der Technischen Universität München inne. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die sozialwissenschaftliche Wissenschaftsforschung und die Soziologie der Neuro- und Technowissenschaften.
In ihrem Vortrag wird Sabine Maasen die Identifizierung einer noch wenig erkannten Gesellschaft in Angriff nehmen - einer Gesellschaft, die nur im Blick auf ihre Technizität, ihre "technologische Bedingung" (E. Hörl) klarer erkennbar und verstehbar wird. Dazu erkundet sie exemplarisch einige Gegenden, in denen sich die Konsequenzen der technologischen Bedin¬gung besonders gut beobachten lassen: Sie berichtet von ihrer Durchdrin¬gung mit Technowis¬senschaften, ihren kybernetischen Subjekten und ihren Postsozialitäten.
Alle Infos finden Sie auch auf unserer KKC-Website und auf unserer Facebook- Seite
 

Hans- Kilian Vorlesung von Prof. Dr. Hans Joas
Religiöse Erfahrung und ihre Interpretation. Reflexionen zu William James und Josiah Royce - 15. Juni 2015, 16.15 Uhr, GBCF 04/614

Hans Joas ist einer der international einflussreichsten deutschen Soziologen und wurde 2013 an der Ruhr-Universität mit dem Hans-Kilian-Preis ausgezeichnet.
In seinem Vortrag wird Hans Joas der Frage des Verhältnisses von Erfahrung und Erfahrungsartikulation nachgehen. Im Mittelpunkt steht dabei die Verknüpfung zweier grundlegender Stränge der Religionstheorie des amerikanischen Pragmatismus: der empirischen Religionspsychologie von William James und der Zeichentheorie von Charles Peirce. Diese Verknüpfung wurde schon 1913 von einem Dritten im Bunde, Josiah Royce, versucht. Wie zu zeigen sein wird, ist sie allerdings ihrerseits mit geschichtstheoretischen Problemen behaftet, ohne deren Lösung die Verknüpfung nicht gelingen kann.
Hans Joas ist Ernst-Troeltsch-Honorarprofessor für Religionssoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er ist Mitglied des Committee on Social Thought an der University of Chicago und Non-resident Fellow des Swedish Collegium for Advanced Studies, Uppsala.
Alle Infos finden Sie auch auf unserer KKC-Website und auf unserer Facebook- Seite
 

Anträge für RUB-Deutschlandstipendien
Das Online-Bewerbungsverfahren für Studierende der RUB und für Studienwechsler läuft am 12. Juni 2015 aus. Vier der Deutschlandstipendien vergibt die Köhler-Stiftung in Kooperation mit der Fakultät für Sozialwissenschaft der RUB. Die erfolgreichen Bewerber und Bewerberinnen werden in das Studierenden-Kolleg des KKC aufgenommen.
Vergeben werden die Stipendien an exzellente Masterstudent*innen, die ihren Interessenschwerpunkt im Bereich der sozial- und kulturwissenschaftlichen Psychologie haben und sich darüber hinaus durch nachweisbares gesellschaftliches Engagement auszeichnen.
Informationen zu den Deutschlandstipendien und zum Bewerbungsverfahren finden sich hier


 

Hans-Kilian-Preisverleihung 2015
Am 24. April 2015 wurde zum dritten Mal der Hans-Kilian-Preis für die Erforschung und Förderung der metakulturellen Humanisation vergeben. Dieses Jahr ging der Preis an die amerikanische Psychoanalytikerin Jessica Rachel Benjamin von der New York University.
Die feierliche Verleihung des Preises fand in Anwesenheit zahlreicher Gäste im Veranstaltungszentrum der RUB statt. Koordiniert wurden Preisvergabe und Preisverleihung vom Hans Kilian und Lotte Köhler-Centrum (KKC).
Der Preis trägt den Namen von Hans Kilian (1921–2008), ehemaligem Ordinarius für Sozialpsychologie und Angewandte Psychoanalyse an der Gesamthochschule/Universität Kassel. Gewürdigt werden mit dem Hans-Kilian-Preis herausragende wissenschaftliche Leistungen, die innovative Einsichten in die geschichtliche und kulturelle Existenz des Menschen und seiner veränderlichen Psyche vermitteln.


 

Am 24. April 2015 wird zum dritten Mal der Hans-Kilian-Preis für die Erforschung und Förderung der metakulturellen Humanisation vergeben
Der Preis würdigt herausragende wissenschaftliche Leistungen, die innovative Einsichten in die geschichtliche und kulturelle Existenz des Menschen und seiner veränderlichen Psyche vermitteln.
Er geht dieses Jahr an die amerikanische Psychoanalytikerin Jessica Rachel Benjamin von der New York University.
Koordiniert werden Preisvergabe und Preisverleihung vom Hans Kilian und Lotte Köhler-Centrum (KKC).
Die Preisverleihung findet im Veranstaltungszentrum der RUB ab 16 Uhr statt und ist öffentlich. Um vorherige Anmeldung wird gebeten.
Die Einladung zur Preisverleihung inkl. Programm finden Sie hier:


 

Ausstellung im Blue Square 9. - 11. April 2015
Leid und Schmerz in Wissenschaft und Kunst. Wege des Verstehens - Formen der Repräsentation
Artikulationen von Leid und Schmerz begegnen uns in verschiedensten Formen, etwa in der bildenden Kunst, im Film, in der Fotografie und der Literatur sowie in der Medizin und anderen Feldern der Wissenschaft, etwa der Psychologie. Zehn M.A.-Studierende sozial- und kulturwissenschaftlicher Fächer haben sich mit unterschiedlichen Artikulationsmöglichkeiten auseinandergesetzt und diverse Formen und Mittel der Repräsentation von Leid und Schmerz im Rahmen selbstständiger Forschungsprojekte erkundet.

Ein ausführliches Programm gibt es hier:

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier:

Das Poster zur Veranstaltung finden Sie hier:

 

HANS KILIAN UND LOTTE KÖHLER CENTRUM (KKC)
Am 19. August 2014 wurde am Lehrstuhl für Sozialtheorie und Sozialpsychologie das "Hans Kilian und Lotte Köhler Centrum" (KKC) für sozial- und kulturwissenschaftliche Psychologie und historische Anthropologie errichtet. Gefördert wird das Centrum von der Köhler-Stiftung.

Das Gründungsdatum des Centrums fällt auf den Geburtstag der Stifterin Dr. Lotte Köhler. Die Gründung ist das Ergebnis eines mehrjährigen Prozesses, der mit der erstmaligen Verleihung des Hans-Kilian-Preises für herausragende Forscherpersönlichkeiten 2011 seinen Ausgangspunkt nahm. Der Hans-Kilian-Preis, die internationalen Hans-Kilian-Vorlesungen, das Hans-Kilian-Archiv, das integrierte Studierendenkolleg und Kurzzeitfellowships für Gastwissenschaftler bilden tragende Säulen des neuen Centrums an der RUB.

Zur Presseinformation der Köhler-Stiftung

 

FEMINISTISCHE UND QUEERE PERSPEKTIVEN FÜR DIE PSYCHOLOGIE
Tagung an der RUB, 8.-10.1.15

Das vollständige Programm finden Sie hier.
 

HANS-KILIAN VORLESUNGEN IM WS 14/15

Nächste Termine:

14.1.15, 16.15 Uhr, GBCF 04/411

Norbert Groeben: Peer-Review und andere Varianten der Selbstevaluation von Wissenschaft

15.1.15, 16.15 Uhr, GBCF 04/411

Uwe Wirth: Praktiken des Pfropfens im Spannungsfeld von Mensch und Maschine

Das vollständige Programm finden Sie hier..

Die Hans-Kilian-Vorlesungen im Sommersemester 2014 sind abgeschlossen. Im Wintersemester 2014/15 wird die Vorlesungs- reihe fortgesetzt.
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Eröffnung der Hans-Kilian-Vorlesungsreihe
Am Dienstag, 12.07.2011, fand der erste Vortrag im Rahmen der Hans-Kilian-Vorlesungen zur sozial- und kulturwissenschaftlichen Psychologie und integrativen Anthropologie statt.

Prof. Jens Brockmeier von der University of Manitoba in Kanada eröffnete die Reihe mit seinem Vortrag "Narratives Bewusstsein und autobiografischer Prozess".

Die erste Reihe der Vorlesungen wird im Frühjahr 2014 in deutscher wie auch englischer Fassung im Gießener Psychosozial-Verlag erscheinen.

 

Hans-Kilian-Preis
Im Mai 2011 wurde von der Köhler-Stiftung erstmalig der mit 80.000 Euro dotierte Hans-Kilian-Preis vergeben. Die Preisverleihung erfolgte an der Technischen Universität Darmstadt. Mit dem zur freien Verwendung bestimmten Preisgeld sollen alle zwei Jahre Persönlichkeiten mit exzellenten wissenschaftlichen Leistungen in den interdisziplinären Wissenschaften vom Menschen geehrt werden. Nähere Informationen finden sich auf der Websiteder am Lehrstuhl für Sozialtheorie und Sozialpsychologie eingerichteten Koordinationsstelle des Hans-Kilian-Preises.

 

Edition Ausgewählte Schriften von Hans Kilian
Im Rahmen der Vergabe des Hans-Kilian-Preises planen Mitglieder des Kuratoriums unter Leitung von Prof.Dr. Jürgen Straub und Prof. Dr. Jürgen Reulecke eine Edition ausgewählter Schriften von Hans Kilian im Psychosozial-Verlag in Gießen. Ein außerhalb der gesammelten Schriften platzierter Band "Kulturelle Evolution und Bewusstseinswandel" (hrsg. v. Lotte Köhler, Jürgen Reulecke und Jürgen Straub) erschien anlässlich der Vergabe des Hans-Kilian-Preises im Mai 2011. Er bietet eine informative Auswahl von Aufsätzen Hans Kilians und einen einführenden Aufsatz von Jürgen Straub, Daniel-Pascal Zorn. Gala Rebane und Jennifer Schellhoeh.

 


Hans-Kilian-Preis 2013
Am 20. Juni erhielt Prof. Dr. Hans Joas an der Ruhr-Universität Bochum den mit 80.000 Euro dotierten Hans-Kilian-Preis für sein herausragendes wissenschaftliches Lebenswerk. Besonders gewürdigt wurde damit auch der transdisziplinäre Charakter vieler Publikationen des international renommierten Sozialwissenschaftlers, dessen Arbeiten in zahlreichen sozial- und kulturwissenschaftlichen Disziplinen seit Jahrzehnten aufmerksam rezipiert werden und wichtige Entwicklungen und Debatten angestoßen haben.

Der international ausgeschriebene Hans-Kilian-Preis wird alle zwei Jahre vergeben. Der erste Preisträger im Jahr 2011 war der Kulturwissenschaftler Professor Dr. Hartmut Böhme. Weitere Informationen zum Preis und den Preisträgern finden Sie unter
www.hans-kilian-preis.de.

 

 

 

 

 


 

 

Mercator Research Group
Im Frühjahr 2010 wurde an der Ruhr-Universität Bochum die zweite

 

 

 

 

Mercator Research Group eingerichtet. Die aus vier Juniorprofessuren, sechs Stellen für DoktorandInnen und einem gemeinsamen Sekretariat bestehende, interfakultäre Forschungseinheit ist dem Thema "Räume anthropologischen Wissens: Produktion und Transfer" gewidmet. Die Konzeption des Projektes sowie die Einrichtung der Forschungsgruppe fand unter Beteiligung des Lehrstuhls für Sozialtheorie und Sozialpsychologie statt. Eine enge Kooperation mit der Mercator Research Group und insbesondere mit der Juniorprofessur "Kulturpsychologie und anthropologisches Wissen" (Prof. Estrid Sørensen) ist vorgesehen.


 

CERES
Seit November 2009 gehört Jürgen Straub zu den „Principal Investigators des Centrums für Religionswissenschaftliche Studien (CERES) der Ruhr-Universität Bochum. Er ist Mitglied der Vorstands des CERES zweiter Sprecher des CERES-Arbeitsbereichs C: „Religion und Erfahrung“. Dieses Engagement dient insbesondere der Etablierung einer interdisziplinären, kulturpsychologisch ausgerichteten Religionspsychologie.

 


Graduiertenkolleg

Informationen über das Graduiertenkolleg 2004-2008 gibt es hier.