Anschrift

Ruhr-Universität Bochum
Fakultät für Sozialwissenschaft
Lehrstuhl für Sozialtheorie und Sozialpsychologie
Universitätsstr. 150
Gebäude GB 04/142
D-44801 Bochum


Tel.: +49 234 32-25171 / 28167
Fax: +49 234-32-14570

Die Anreiseempfehlungen entnehmen Sie bitte den Webseiten der Ruhr-Universität.

Sprechstunden und Termine

Die nächsten Sprechstunden von Prof. Dr. Jürgen Straub sind wie folgt:

Donnerstag, 10. August von 15:00 -16:00 Uhr

Montag, 4. September von 14:00 - 15:00 Uhr

Mittwoch, 18. Oktober von 08:30 - 10:00 Uhr

 

Die Sprechstunden im WS 2017/18 finden regelmäßig mittwochs von 8:30-10:00 Uhr statt!

 
Anmeldungen müssen über die Liste an der Tür (GB 04/142) getätigt werden.

Themenvorschläge für Bachelor- und Masterarbeiten bei Prof. Dr. Jürgen Straub finden Sie hier.

 

 

 

 

Sekretariat


Raif Badawi: 1000 Peitschenhiebe.

Eine performative Lesung von und mit den Studierenden des Seminars „Migration und Emotion: Sozialwissenschaft auf der Bühne“

Leitung: Christian Scholze (Dramaturg am Westfälischen Landestheater)

„Neue Welten entstehen in der Regel nur dann, wenn das Prinzip des Gewöhnlichen durchbrochen wird.“
Der saudische Blogger Raif Badawi ist eine Symbolfigur des politschen Gefangenen. Am 9. Januar 2015 bekam er in aller Öffentlichkeit die ersten 50 von vorgesehenen 1000 Peitschenhieben. Der Blogger und Menschenrechtsaktivist war nach den ersten Schlägen so stark verletzt, dass der Rest der Prügelstrafe aufgeschoben wurde.
Badawi sitzt seit 2012 im Gefängnis. Er wurde wegen „Abfall vom Glauben“ und „Beleidigung des Islam“ zu zehn Jahren Haft, 1.000 Peitschenhieben und einer Geldstrafe von umgerechnet rund 200.000 Euro verurteilt. Er hatte unter anderem Muslime, Juden und Christen als gleichwertig bezeichnet und Themen des Islams und der Politik auf seinem Internetforum "Free Saudi Liberals" diskutiert. In seinen Artikeln setzte er sich für einen säkularen Staat ein, für die Rechte der Frauen und für Meinungsfreiheit.
In einer performativen Lesung präsentieren Studierende der Ruhr-Universität Bochum Texte und Zitate von Raif Badawi. Die Texte, mit denen er im Kampf für die Meinungsfreiheit sein Leben riskiert hat, für die er festgenommen und verurteilt wurde und für die er bis heute im Gefängnis sitzt.

Termine: 19. und 20. Juli 2017, jeweils 20.00 Uhr

Ort: Atrium im UFO-Gebäude der Ruhr-Universität Bochum (am Uni-Center)

Es spielen: Yemin Masal, Felicitas Simon, Kinan M. Houbi und Yanick Lauffs
Regie: Christian Scholze

 

Hans-Kilian-Vorlesung von Käte Meyer-Drawe: Blickwechsel. Phänomenologische Bemerkungen zur Augenlust.

Die letzte Hans-Kilian-Vorlesung in diesem Semester wurde am 28. Juni 2017 von Prof. i.R. Dr. Käte Meyer-Drawe gehalten. 

 

Blicke sind möglich, weil wir für einander sichtbar sind. Wir können uns durch sie verschwören, Bewunderung oder Verachtung ausdrücken. Am Blick des anderen kann ich sehen, was und wie er sieht. Vor allem aber spiegelt sein Blick meinen Anblick wider, den ich ihm biete. Blicke antworten damit auf etwas, das ich bin, aber nicht habe. Denn ich kann mir selbst nicht gegenübertreten, auch im Spiegel nicht. Der Blick des anderen durchdringt mich auf eine Weise, die mir selbst versagt ist. Dem Blick des anderen ist etwas gegeben, was mir fehlt; dem Blick, den ich ihm schenke, öffnet sich etwas, das ihm versagt ist, nämlich sein lebendiges Gesicht im gemeinsamen Sprechen und Handeln. Blickwechsel meinen allerdings keine anthropologische Konstante. Sie könnten auch verschwinden.

Raum und Zeit: GBCF 04/411 - 16:15 bis 17:45 Uhr

Frau Meyer-Drawe forschte und lehrte von 1979 Allgemeine Pädagogik am Institut für Erziehungswissenschaft der RUB. Seit 2015 ist sie Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste.

 

Plakat zur Veranstaltung

 

Jürgen Straub erhält ein Distinguished Robert Bellah-Fellowship am Max-Weber-Kolleg der Universität Erfurt

 

Während seines Aufenthalts in Erfurt (Oktober 2016 bis September 2017) wird Jürgen Straub eine Monographie zum Thema „Psychologische und psychoanalytische Religionskritik. Eine Bilanz" erarbeiten.

Das Distinguished Robert Bellah-Fellowship wird am Max-Weber-Kolleg der Universität Erfurt in Kooperation mit dem Kollegium und dem Direktor des Kollegs (Prof. Dr. Hartmut Rosa) eingerichtet. Ermöglicht wurde die Einrichtung des Fellowships durch die Verleihung des Max-Planck-Forschungspreises 2015 an Prof. Dr. Hans Joas, den ehemaligen Direktor des Max-Weber-Kollegs. Vergeben wird der Max-Planck-Forschungspreis von der Max-Planck-Gesellschaft und der Alexander von Humboldt-Stiftung. Er geht jedes Jahr an zwei renommierte Gelehrte.

Die Fellows sind angehalten, im Themengebiet "Religion und Moderne. Säkularisierung, gesellschaftliche und religiöse Pluralität" zu arbeiten.

Jürgen Straub wird in Erfurt seine jüngeren Arbeiten zum Verhältnis zwischen religiösen und säkularen Lebensformen fortsetzen. Dieser Thematik widmet sich auch seine Monographie, die er jüngst im Rahmen der Verleihung des Ernst E. Boesch-Preises (2015) veröffentlicht hat: Straub, J. (2016). Religiöser Glaube und säkulare Lebensformen im Dialog. Personale Identität und Kontingenz in pluralistischen Gesellschaften (Ernst-E.-Boesch-Preis für Kulturpsychologie 2015). Gießen: Psychosozial Verlag (im Druck).

 

Ernst-E.-Boesch-Preis für Kulturpsychologie 2015

Prof. Dr. Jürgen Straub wurde am 11. September 2015 mit dem erstmals vergebenen Ernst-E.-Boesch-Preis für Kulturpsychologie ausgezeichnet. Der Preis, der an den Kulturpsychologen Ernst E. Boesch erinnert, der im Juli 2014 im Alter von 97 Jahren verstarb, wird alle zwei Jahre von der Gesellschaft für Kulturpsychologie vergeben.
Die Preisverleihung fand anlässlich der 12. Tagung der Gesellschaft (10.-12. September 2015) in der Bibliotheksaula der Universität Salzburg statt.
 

 

 

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