Abgeschlossen

Exzellenz und/oder Chancengleichheit der Geschlechter: Nationale Programmatiken und lokale diskursive Praktiken an Universitäten in Deutschland und der Schweiz

Eingebettet in die internationale Diskussion zur 'Entrepreneurial University' werden in dem Projekt aktuelle Reformen bezüglich wissenschaftlicher Exzellenz und Chancengleichheit an Universitäten untersucht. Im Fokus sind dabei zwei Ebenen: Nationale Programmatiken und deren Verwendung im organisationalen Alltag von ausgewählten Universitäten in Deutschland und der Schweiz werden einer Wissenssoziologischen Diskursanalyse unterzogen. Zweitens wird untersucht, in welcher Weise die auf der national-programmatischen Ebene vorgefundenen Diskurse auf der lokal-organisationalen Ebene in diskursive Praktiken übersetzt und überformt werden.

Das Vorhaben wird in Kooperation mit Prof. Dr. Julia Nentwich (Universität St. Gallen) durchgeführt und von 2014 bis 2018 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Schweizerischen Nationalfonds (SNF) im Rahmen des D-A-Ch-Abkommens (DFG, SNF und FWF) gefördert.

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GeschlechterGesellschaftsTheorien

In der interdisziplinären und internationalen Arbeitsgruppe "GeschlechterGesellschaftsTheorien" haben sich von 2007 bis 2018 Sozialwissenschaftler_innen verschiedener Statusgruppen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz halbjährlich zum konzentrierten wissenschaftlichen Austausch getroffen. Ziel war die systematische Auslotung von Gesellschaftstheorien im Hinblick auf Verknüpfungsmöglichkeiten mit zentralen Einsichten der Geschlechterforschung. Die GGT-AG interessierte sich zuletzt für die Revision relevanter Gesellschaftstheorien und einflussreicher Zeitdiagnosen aus der Perspektive der feministischen Debatte zum Spannungsverhältnis von privat und öffentlich.


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