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Die neue Frauenbewegung in Deutschland und Japan im interdisziplinären und interkulturellen Vergleich (2004)

Die "letzte Welle" der Neuen Frauenbewegungen seit 1960 hat Gesellschaft, Politik und Wirtschaft tiefgehend beeinflusst, modernisiert und demokratisiert.

Eine vergleichende Untersuchung der Neuen Frauenbewegungen in Japan und Deutschland soll Aufschluss über deren Entwicklung und internen Veränderungen geben.

Theoretisch stützt sie sich vor allem auf Ansätze der Geschlechter- und neueren sozialen Bewegungsforschung. Sie will die Neuen Frauenbewegungen entlang von drei Dimensionen vergleichend untersuchen: ihre Diskurse, ihre Öffentlichkeiten und ihre Netzwerke/ Organisationsformen.

Der internationale Vergleich zwischen Deutschland und Japan ist für die Forschung zu Frauenbewegungen innovativ und verspricht aufgrund der Parallelen in ihrer „nachholenden sozialen und politischen Modernisierung“ besonders interessante Ergebnisse.

Das interdisziplinär angelegte Projekt verwendet kultur- und sozialwissenschaftliche Methoden. Ergebnisse der wissenschaftlichen zusammenfassenden Untersuchungen der Entwicklung und Veränderung der Neuen Frauenbewegungen in Deutschland und Japan sollen die Grundlage für zwei längere Veröffentlichungen mit interdisziplinärer Perspektive bilden. Parallel dazu sollen zwei Quellensammlungen für die Lehre an Hochschule und Schulen, sowie für die politische Bildung herausgegeben werden.

Förderung

durch das Ministerium für Schule, Wissenschaft und Forschung NRW mit Projektmitteln aus dem Fachprogramm der Bund-Länder-Vereinbarung zur Förderung der Weiterentwicklung von Hochschule und Wissenschaft sowie zur Realisierung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre (Hochschul- und Wissenschaftsprogramm, HWP)

Kooperationspartnerinnen des interdisziplinären Projekts

Prof. Dr. Ilse Lenz, Ruhr-Universität Bochum, Fakultät für Sozialwissenschaft
Prof. Dr. Michiko Mae, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Ostasieninstitut/Modernes Japan