Doctoral School Closed Carbon Cycle Economy

  • Förderung:
    Land Nordrhein-Westfalen
  • Projektleitung:
    Prof. Dr. Roland Span
  • Leitung am Lehrstuhl:
    Prof. Dr. Rolf G. Heinze
    Dr. Anna-Lena Schönauer
  • Mitarbeiterinnen am Lehrstuhl:
    Rabea Bieckmann M.A.
    Cathérine Momberger M.A.
  • Laufzeit:
    2019 bis 2022

Inhalt
Vor dem Hintergrund des sich abzeichnenden Endes der Braunkohleverstromung und des damit einhergehenden Strukturwandels im Rheinischen Braunkohlerevier wurde die Doctoral School Closed Carbon Cycle Economy (DS CCCE) ins Leben gerufen. Ziel der interdisziplinären Doctoral School ist es, diese Prozesse wissenschaftlich zu begleiten und Impulse zu seiner nachhaltigen Ausrichtung zu geben. Dafür arbeiten 17 Doktorand/-innen u. a. aus den Disziplinen Soziologie, Ethik, Geografie, Chemie, Bodenkunde, Energieforschung, Mechatronik, Maschinenbau, Jura, Wirtschaftswissenschaft und Politikwissenschaft zusammen und beleuchten gemeinsam unterschiedliche Aspekte des Wandels.

Im Rahmen der Doctoral School Closed Carbon Cycle Economy werden am Lehrstuhl für Allgemeine Soziologie, Arbeit und Wirtschaft zwei Dissertationen zu der öffentlich medialen und digitalen Kommunikation über Braunkohle, Strukturwandel und die Energiewende sowie zur Einstellung und Akzeptanz der Bürger/-innen angefertigt. Die Doctoral School Closed Carbon Cycle Economy ist an das Research Department Closed Carbon Cycle Economy (RD CCCE) der Ruhr-Universität Bochum angebunden, in dessen Rahmen Wissenschaftler/-innen aus zehn Fakultäten der RUB sowie assoziierte Kollegen und Kolleginnen aus der Region an Wegen hin zu einer Gesellschaft mit geschlossenen Kohlenstoffkreisläufen arbeiten.

Siehe auch: RUB News

Soziale Berufe im Kontext von Ökonomisierung, Professionalisierung & Digitalisierung

  • Projektleitung:
    Prof. Dr. Katrin Schneiders (Hochschule Koblenz)
  • Ansprechpartnerin:
    Dr. Anna-Lena Schönauer
  • Laufzeit:
    2018 bis 2020

Inhalt
Das Projekt „Soziale Berufe im Kontext von Ökonomisierung, Professionalisierung & Digitalisierung“ nimmt eine empirische Vermessung sozialer Berufe aus Sicht der Auszubildenden, Studierenden und Beschäftigten in sozialen Berufen vor. Die Themenfelder reichen hierbei von der Ausbildungs- und Studiensituation über die Zufriedenheit mit dem Beruf und die Gründe für die Berufswahl bis hin zur Nutzung und Akzeptanz digitaler Technologien im beruflichen Alltag. Im Rahmen des Projektes wird eine quantitative Befragung durchgeführt, welche einen Blick aus Sicht der Praktiker aus dem Feld ermöglicht und so nicht nur die objektiven Rahmenbedingungen der in dem Feld Tätigen ermöglicht, sondern auch Einblicke gibt, wie die Tätigkeiten und Rahmenbedingungen aus Sicht der Auszubildenden und Beschäftigten wahrgenommen und beurteilt werden

 

ELEGANCY - Enabling a Low-Carbon Economy via Hydrogen and CCS

Elegancy

  • Förderung:
    Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen der ACT Initiative (Accelerating CCS Technologies)
  • Projektleitung:
    Svend Tollak Munkejord (SINTEF Energy Research, Norwegen)
    Leitung Arbeitspaket "Case Studies“: Gunhild A. Reigstad, (SINTEF Energy Research, Norwegen)
  • Ansprechpartnerinnen:
    Dr. Anna-Lena Schönauer
    Sabrina Glanz M.A.
  • Laufzeit:
    2017 bis 2020

Inhalt
Ziel des multinationalen ACT-Projektes ELEGANCY ist es, die Dekarbonisierung des europäischen Energiesystems durch Nutzung von Synergien zwischen CCS (Carbon Capture and Storage) und Wasserstoff (H2) zu beschleunigen. Die Einführung von CCS verzögert sich aufgrund fehlender Geschäftsmodelle, der flächendeckende Einsatz von H2 wird durch Kosten und Verfügbarkeit großer Mengen sauberen Wasserstoffs behindert. Die fünf partizipierenden Länder Norwegen, England, Niederlande, Schweiz und Deutschland wollen u.a. in Fallstudien die Kombination einer Wasserstoffinfrastruktur mit CCS untersuchen und bewerten, zudem soll ein Planungstool entwickelt werden. Die Ruhr-Universität Bochum ist im Rahmen des Research Department Closed Carbon Cycle Economy (RD-CCCE) interdisziplinär mit fünf Instituten vertreten. So werden zu den ingenieurswissenschaftlichen Aspekten auch sozialwissenschaftliche, makroökonomische und juristische Aspekte in der deutschen Fallstudie berücksichtigt. Aus sozialwissenschaftlicher Perspektive stehen vor allem Akzeptanz- und Einstellungsfragen im Fokus der Untersuchung.

Lernfabriken an Hochschulen - Bestandsaufnahme - Curriculare Ausrichtungen - Regionale Effekte auf Arbeit und Wirtschaft

Lernfabrik Logo

  • Förderung:
    Hans-Blöckler-Stiftung
  • Projektleitung:
    Prof. Dr. Rolf G. Heinze
    Prof. Dr. Manfred Wannöffel
    Prof. Dr.-Ing. Dieter Kreimeier
  • Ansprechpartnerin am Lehrstuhl:
    Cathérine Momberger M.A.
  • Laufzeit:
    2017 bis 2019

Inhalt
Ziel des interdisziplinären Projekts zu Lernfabriken an Hochschulen ist die empirische Bestandsaufnahme nationaler und internationaler Lernfabriken hinsichtlich ihrer Ausgestaltungen und Effekte. Mittels einer quantitativen Erhebung wird eine umfassende Morphologie zur Klassifizierung und eine Landkarte von Lernfabriken erstellt. In einem weiteren, qualitativ ausgerichteten Schritt werden einerseits die didaktischen und inhaltlichen Ausrichtungen von Lernfabriken, sowie Effekte auf arbeitspolitische Themen und Mitbestimmung untersucht. Andererseits werden Effekte der Lernfabriken auf die regionale Wirtschaft und Beschäftigung in den Blick genommen, wobei Lernfabriken als mögliche Schnittstelle des Transfers zwischen Hochschulen, Wirtschaft und Region betrachtet werden.