PD Dr. Alexander Kochinka

 

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Alexander Kochinka ist seit April 2016 als Lehrkraft für besondere Aufgaben am Lehrstuhl für Sozialtheorie und Sozialpsychologie der Ruhr-Universität Bochum tätig.

 

Er studierte Psychologie (und im Nebenfach Philosophie sowie Soziologie) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Ab 1994 arbeitete er dort als Wissenschaftlicher Mitarbeiter, ab 1998 war er in gleicher Funktion am Institut für Pädagogische Psychologie (damals: Institut für Psychologie und Soziologie in den Erziehungswissenschaften) der Universität Hannover tätig.

 

Er promovierte dort 2002 mit einer emotionstheoretischen Arbeit (2004 erschienen bei Transcript) und habilitierte sich 2004 mit einer kultur- und entwicklungspsychologisch orientierten Arbeit über die Tagebücher von Kindern und Jugendlichen (Venia legendi für Psychologie; 2008 erschienen bei Velbrück Wissenschaft).

 

Von 1992 bis 2007 gab er die Zeitschrift „Handlung Kultur Interpretation“ heraus, anfangs zusammen mit Jürgen Straub, ab 1999 zusätzlich mit Elfriede Billmann-Mahecha und Robert Montau, ab 2002 zusätzlich mit Carlos Kölbl.

 

In den Jahren von 1999 bis 2002 war er Mitglied der Studiengruppe „Lebensformen im Widerstreit“ unter der Leitung von Burkhard Liebsch und Jürgen Straub am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen.

 

Alexander Kochinka vertrat im Sommersemester 2007 eine Professur für Pädagogische Psychologie an der Ruhr-Universität Bochum, im Anschluß bis einschließlich Sommersemester 2009 eine Professur für Pädagogische Psychologie an der Leibniz Universität Hannover und im Wintersemester 2010/2011 den Lehrstuhl für Sozialtheorie und Sozialpsychologie der Ruhr-Universität Bochum.

 

 

 

Forschungsinteressen:

 

Alexander Kochinka arbeitet über Themen aus den Bereichen Emotionspsychologie und Kulturpsychologie, im Zusammenhang damit auch über Qualitative Methoden und Methodologie, über die Verwendung und den Ertrag von (echten, also nicht im Forschungskontext erzeugten) Tagebüchern in der Forschung und über ausgewählte psychologiegeschichtliche Fragen.