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Allgemeine Hinweise

Bitte beachten Sie: Die genauen Anforderungen zu den einzelnen Seminaren erfragen Sie bitte bei Ihrem zuständigen Seminarleiter oder im Moodle.


Die Hinweise bzgl. der Punkte über Protokolle, Hausarbeiten, Referate, Fragestellungen und Literaturrecherchen sind allgemeiner Art und gelten generell für meine Veranstaltungen, ob Vorlesungen, Übungen oder Seminare. Modifikationen, die konkrete Veranstaltungen betreffen, werden in diesen explizit bekannt gegeben. Also: Wenn Sie hier auf dieser Seite widersprüchliche Angaben zu den konkreten Veranstaltungshinweisen in der Veranstaltung selbst oder im SoWi-Info vorfinden sollten, dann erachten Sie bitte die dortigen konkreten Hinweise als verbindlich.

Die Fähigkeit, sich Englische Texte erarbeiten zu können, ist nicht erwünscht, sondern Grundvoraussetzung für den erfolgreichen Besuch meiner Veranstaltungen.

In meinen Seminaren geht es nicht nur um Wissensvermittlung durch Texte, die man bloß büffeln muss, um gut abzuschneiden - um wirklich gut zu sein, genügt es nicht, bloß die Texte zu beherrschen, die wir uns in jeder Stunde erarbeiten. Um meine Veranstaltungen wirklich erfolgreich und mit einer sehr guten Note zu bestehen, wird eine Substanz erwartet, die darin besteht, sich mit der Thematik des Unterrichts auseinanderzusetzen; und zwar mit eigenständiger Vertiefung. Das beinhaltet zusätzlich zur Erarbeitung der Seminartexte auch eigenständige Recherchen ethnologischer Literatur, eigenständige Entwicklung von Fragestellungen und eigenständige Lektüre von Monographien und Artikeln des Fachgebietes.

Ein Gutteil der Kommunikation während des Semesters wird über Moodle verlaufen. Sie müssen sich – das ist das A und O – auf Moodle in der jeweiligen Veranstaltung anmelden. Dann werden Sie automatisch in die Teilnehmerliste übernommen und erhalten die Mails. Machen Sie das bitte zu Semesterbeginn. Sollte es dennoch Probleme technischer Art geben, etwa weil Sie Schwierigkeiten mit der Anmeldung haben, dann wenden Sie sich bitte an die IT.SERVICES (ehemaliges Rechenzentrum). Auch wenn ich Ihnen gerne helfen würde – ich bin ein "techno peasant" und habe gar keine Ahnung von solchen Fragen.

Auf Moodle finden Sie – sofern nicht anders angegeben (etwa, weil es sich um anzuschaffende Bücher handelt) – einen Veranstaltungsplan und die für jede Sitzung relevanten Texte wieder.

Die im Veranstaltungsplan zu den einzelnen Sitzungen jeweils angegebenen Literaturstellen sind von allen Teilnehmern des Seminars bis zur betreffenden Sitzung zu lesen.

Ich werde auch alle verfügbaren Thesenpapiere, Sitzungsprotokolle und Paper auf Moodle stellen, so dass diese allen Kommilitonen zur Verfügung stehen; bitte schicken sie diese Unterlagen an ethno@rub.de. Das hat sich als unschätzbare Hilfe - etwa bei der Vorbereitung von Klausuren - erwiesen. Daher sollten sie die jeweiligen Texte akribisch verfassen, und wenn Sie sich als Referent/-in, Protokollant/-in oder Paperschreiber/-in unsicher sind, lieber bei mir rückfragen.

Die Dokumente müssen an
ethno@rub.de
in elektronischer Form zugehen (ungeschützt).

Bitte checken Sie Ihre E-mail regelmäßig, mindestens drei Mal die Woche. Manchmal schicke ich Ihnen nämlich wichtige Hinweise (etwa wenn eine Raumänderung oder eine Verschiebung der Sprechstunde anstehen sollte).

Falls sie ein Referat halten: Schauen sie sich ihre/n Text/e so früh wie möglich an (auch wenn Sie Ihr Referat erst am Semesterende halten); dann können sie eher einschätzen, wie lange sie für die Vorbereitung benötigen. Lesen sie den Text nicht nur einmal (womöglich erst am Vortag), sondern stecken sie Engagement in die Bearbeitung hinein. Lassen sie ruhig ein paar Tage zwischen der ersten und der zweiten Lektüre des Textes vergehen, damit der Inhalt auch "sacken" kann. Darüber hinaus ist es auch peinlich für sie und entlarvend, wenn sie den Text erst am Vorabend des Referates durchlesen und am nächsten Tag dann gestehen müssen, dass sie die zentralen Aussagen des Textes "nicht verstanden" haben. Eine gute Note bekommen sie dann garantiert nicht.
Manchmal hilft es auch, wenn man sich einen Zeitplan für die Arbeit erstellt.

Benutzen Sie evtl. Fachlexika und -wörterbücher, Bibliothekskataloge, Internet etc., wenn sie ein Thema bearbeiten. Verschaffen Sie sich einen Überblick darüber, was zu dem Thema bzw. vom/von der Autor/in geschrieben wurde.

Sprechstunde

Bitte nehmen sie die Sprechstunde wahr. Nicht in jedem Semester findet die Sprechstunde zur selben Zeit statt. Die aktuellen Zeiten erfahren sie auf der Startseite rechts unter "Sprechstunden" oder auch auf der jeweiligen Seite der DozentInnen.

Wenn sie ein Referat halten ist der Besuch der Sprechstunde spätestens in der Woche vor dem Referat obligatorisch. Das ist unabdingbar und bedeutet: Sie haben den/die Text/e bereits gelesen und wissen, worum es geht. Machen sie sich vorher Gedanken und Notizen darüber, wie sie das Referat halten wollen, wie sie es strukturieren, wie lange sie voraussichtlich brauchen werden. Legen sie mir eine Gliederung vor mit den wichtigsten Punkten, die sie im Referat ansprechen werden. Ohne eine solche Vorbereitung ergibt es gar keinen Sinn, die Sprechstunde zu besuchen.
Das bedeutet nicht, dass sie bereits alles verstanden haben müssen. Die Sprechstunde ist ja dazu da, genau solche Fragen zu klären.

Wenn sie eine Hausarbeit vorher besprechen möchten, dann klicken sie zuvor auf den folgenden link: http://www.sowi.ruhr-uni-bochum.de/sozanth/hausarbeit.html

Natürlich können sie mit allen möglichen Anliegen zur Sprechstunde kommen, nicht nur wegen eines Referates oder einer Hausarbeit - nur nicht wegen der Ausgabe von Scheinen (siehe oben).

Im Regelfall finden sie eine Liste an meiner Bürotüre, in die sie sich eintragen können. Bitte tragen Sie sich dort NICHT ein, wenn Sie einen Schein benötigen. Sie können sich natürlich auch 2 Zeitfenster reservieren, wenn sie längeren Gesprächsbedarf haben.

Plagiate

Gilt ein Seminar aufgrund eines Plagiates als nicht bestanden, dann muss ein neues Seminar besucht werden, um den Leistungs- oder Studiennachweis zu erwerben.
Es genügt nicht, eine neue Prüfungsleistung (Klausur, Hausarbeit,Referat) zu erbringen.

Die Mitglieder der Fakultät melden Plagiate an das Prüfungsamt.

Standards der Fakultät für Sozialwissenschaft für die Beurteilung von Studien- und Prüfungsleistungen

Notenskala

1= sehr gut: eine hervorragende Leistung; sie zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:
- eine in hohem Maße selbständige Leistung, d.h. eigenständige Präzisierung des thematischen Schwerpunktes; plausible, begründete Urteile; innovative Ausblicke.
- einen hervorragenden sachlichen Gehalt, d.h. Darlegung der wichtigsten Literatur zum Stand der Diskussion, differenzierte Präsentation der Theorien und Forschungsergebnisse.
- einen logisch stringenten Aufbau, klare Argumentationslinie, d.h. durchgängiger roter Faden, plausible und begründete Schlussfolgerungen.
- eine souveräne Methodenbeherrschung, d.h. reflektierte Textkritik, metho¬dologische Begründung von empirischen Verfahren der Datengewinnung/ -interpretation.
- eine differenzierte, souveräne Verwendung der Fachsprache.

2= gut: eine Leistung, die erheblich über den durchschnittlichen Anforderungen liegt;
sie zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:
- eine erkennbar selbständige Bearbeitung des Themas,
- eine korrekte Recherche und Präsentation der wichtigsten, auch spezieller Literatur,
- eine kritische Reflexion von theoretischen Modellen und Forschungs¬ergebnissen, durchgängige Differenzierung von Präsentation und eigenem Urteil,
- fundierte Methodenbeurteilung,
- fachsprachlich differenziert.

3= befriedigend: eine Leistung, die durchschnittlichen Anforderungen entspricht;
sie zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:
- die Eigenständigkeit beschränkt sich auf die Auswahl der präsentierten Sachverhalte sowie eine Zusammenfassung,
- im Wesentlichen korrekte Präsentation wichtiger, meist Standardliteratur,
- keine durchgängig distanzierte Reflexion der referierten Theorien und empirischen Forschungsergebnisse,
- allgemeine Kenntnisse fachspezifischer Methoden,
- im Wesentlichen korrekte fachsprachliche Darstellung. Nur unbedeutende orthographische und grammatische Mängel.

4= ausreichend: eine Leistung, die trotz ihrer Mängel noch den Anforderungen genügt;
sie zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:
- erkennbare Mängel in der Präsentation der wichtigsten Literatur,
- argumentativ schwach fundierte oder fehlende Urteilsfähigkeit,
- einzelne Mängel in der Methodenkompetenz
- im Wesentlichen korrekte fachsprachliche Darstellung. Einige orthographische und grammatische Mängel.
- Formal nicht immer fehlerfreie Verwendung der Techniken wissenschaftlichen Arbeitens.

5= nicht ausreichend: eine Leistung, die wegen erheblicher Mängel den Anforderungen nicht mehr genügt.
sie zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:

- Erhebliche Mängel in den meisten der Bereiche, also dem Grad der Selbständigkeit der Bearbeitung des Themas, der Recherche, Präsentation und Beurteilung der theoretischen Modelle und Forschungsbeiträge sowie ihrer methodischen Grundlagen, dem Aufbau und der Gliederung der Studien-/Prüfungsleistung sowie ihrer formalen und sprachlichen Präsentation.