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Allgemeines

Wissenschaftliche Arbeitstechniken

Wissenschaftliches Arbeiten ist keine Kunst, die nur Wenigen gegeben ist. Wissenschaftliches Arbeiten kann man lernen. Ein wesentlicher Bestandteil unseres Tutoriums ist es daher, die wichtigsten Techniken wissenschaftlichen Arbeitens aus Sicht der Sozialwissenschaft kennen zu lernen. Der Grund dafür: Sie bilden das Fundament, um überhaupt studieren zu können. Niemand, der neu an die Uni kommt, beherrscht sie gänzlich, zumal sie sich teilweise stark von schulischen Anforderungen unterscheiden. In der Lehre werden sie oftmals stillschweigend vorausgesetzt. Das Tutorium bietet daher die Möglichkeit, das "Handwerkszeug" zum Studium zu erlernen, zu wiederholen und zu vertiefen.

Folgende wissenschaftliche Arbeitstechniken sind zur Zeit Bestandteil des Tutorienprogramms (zu jedem Themengebiet gibt es ein Infoblatt, welches in der jeweiligen Tutoriumssitzung ausgeteilt wird):

  • Literaturrecherche (Recherchestrategien und Führungen durch die UB sowie die Sowi-Bibliothek)
  • Entwicklung einer sozialwissenschaftlichen Fragestellung
  • Präsentation von Referaten (Vortragstechniken, Thesenpapiere, Powerpoint)
  • Bibliographieren, Erstellen eines Literaturverzeichnisses
  • Zitieren
  • Textverständnis anhand Logischer Bilder
  • Erstellen einer Hausarbeit (Themenfindung, Aufbau, Schreibprozess, Formalia)
  • Einblick in Methoden der Veranstaltungsgestaltung


Durch die Integration dieser Inhalte in die Tutorien profitieren DozentInnen, ältere StudentInnen und Erstsemester gleichermaßen:

  • Dozent_innen, weil sich ein einheitlicher Standard der Arbeitstechniken durchsetzen kann
  • Ältere Student_innen, da sie nicht mit schlechten Referaten gelangweilt werden
  • Erstsemester, da sie nicht mehrere Semester mit dem Zusammentragen aller nötigen Materialien beschäftigt sind