Herzlich Willkommen!

Es ist geschafft! Der Projektbericht wurde am 30.03.17 unseren Auftraggebern vorgelegt und kann hoffentlich bald veröffentlicht werden!

Projektbericht

 

Herzlich Willkommen auf der Internetseite des Projekts: Intersexualität in NRW. Eine qualitative Untersuchung der Gesundheitsversorgung von zwischengeschlechtlichen Kindern in Nordrhein-Westfalen. Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG. NRW) in Kooperation mit der Professur Gender Studies der Ruhr-Universität Bochum.

 

Auf der Seite finden Sie Informationen zum Projekt und dem Team, sowie spannende Links zum Weitersurfen. Bei Fragen oder Anmerkungen schreiben Sie uns an intersexualitaet@rub.de

 

Hinweis: neue Studie zeigt, dass die Anzahl der Operationen nicht abnimmt

Eine neue Studie (gefördert durch das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend und der Ruhr-Universität Bochum) von Dr. Ulrike Klöppel zeigt, dass die Anzahl der kosmetischen Operationen an Genitalien von intergeschlechtlichen Kindern an deutschen Krankenhäusern in den Jahren 2005-2014 nicht zurückgegangen ist. Dr. Ulrike Klöppel hat Mittels einer statistischen Sekundäranalyse die Datenbestände der fallpauschalenbezogenen Krankenhausstatistik (DRG-Statistik) ausgewertet. Es zeigt sich, dass etwa ein Fünftel der als weiblich registrierten Kinder, die wegen einer als auffällig bezeichneten Variation der Geschlechtlichkeit im Krankenhaus aufgenommen wurden, einer Operation an den Genitalien unterzogen wurden. Diese diente der Anpassung an die Weiblichkeitsnorm und wurde im Alter zwischen 0-9 Jahren durchgeführt. Auch Maskulisierungsoperationen werden jährlich Hunderte durchgeführt. Die ganze Studie finden sie hier

 

Dokumentation des Fachtagung „Trans- und Intergeschlechtlichkeit im Gesundheitssystem" online verfügbar

Am 27.10.2016 fand der Fachtagung „Trans- und Intergeschlechtlichkeit im Gesundheitssystem“ im Haus der Ärzteschaft in Düsseldorf statt. Neben Vorträgen von Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß, Prof. Dr. Annette Richter-Unruh & Prof. Dr. Susanne Krege und Dr. med. Hagen Löwenberg, gab es eine Podiumsdiskussion, bei der u.a. auch Prof. Dr. Katja Sabisch vertreten war. Die gesamte Dokumentation inkl. der Ergebnisse der zwei zeitgleich stattfinden Symposien finden sie hier

 

Wir suchen noch Eltern als Interviewpartner*innen

für die Dissertation von Anike Krämer suchen wir noch Interviewpartner*innen.
Anike Krämer sucht Eltern oder Elternteile, deren Kind die Diagnose DSD (Disorder of/Diverse sex development) bzw. Intersexualität erhalten haben und die sich für ein Interview zur Verfügung stellen würden.
Im Interview geht es darum, dass sie ihre persönlichen Erfahrungen schildern, z.B. mit der Behandlung im Krankenhaus, aber auch im Alltag. Spezielles Wissen ist nicht erforderlich!
Die Interviews werden im Anschluss an das Gespräch anonymisiert, so dass keine Rückschlüsse auf ihre Person gezogen werden können. Wir richten uns dabei nach den Bestimmungen des Datenschutzgesetzes.
Wenn Sie Interesse und/oder Fragen haben melden sie sich einfach bei uns!