Zur Person

Dr. Katrin Schneiders

Sektion: Soziologie Raum: GC 04/ 708 E-Mail: katrin.schneiders@rub.de

Seit dem 1.10.2011 ist Dr. Katrin Schneiders Professorin für Politikwissenschaft und Soziologie an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW/ Abteilung Duisburg. Nähere Informationen erhalten Sie hier.

Publikationen

2011:

"Social Innovations and Emerging Business Models in the Field of Ambient Assisted Living (AAL) – Reflection of a Pilot Project", in: Garcia, Nuno M./Rodrigues, Joel/Elias, Dirk Christian (eds.): Ambient Assisted Living, Boca Rotan: Crc Pr Inc (i.E.) (gemeinsam mit Ralf Lindert)

"Zurück zur Großfamilie? Chancen und Grenzen gemeinschaftlicher Wohnformen aus soziologischer Perspektive", in: Sozialer Fortschritt (zur Veröffentlichung angenommen), i.E.

"Alterssicherung“, in: Tesch-Römer, Clemens/Wahl, Hans-Werner (2011): Angewandte Gerontologie in Stichworten, Stuttgart: Kohlhammer, i.E. (zusammen mit Gerhard Naegele).

"Wirtschaftliche Potenziale des Alters", Stuttgart 2011: Kohlhammer (zusammen mit Rolf G. Heinze und Gerhard Naegele).

"Die Verbindung von Technikakzeptanz, Dienstleistungsbedarf und strukturelle Voraussetzungen als Erfolgsfaktor einer durch Mikrosystemtechnik gestützten Dienst-leistungsagentur ", in: Bieber, Daniel/Schwarz, Kathleen (2011): Mit AAL-Dienstleistungen altern. Nutzerbedarfsanalysen im Kontext des Ambient Assisted Li-ving, Saarbrücken: Iso-Verlag, S. 115 – 136 (zusammen mit Catherine Ley und Michael Prilla).

"Social Entrepreneurship im deutschen Wohlfahrtsstaat - Hybride Organisationen zwischen Markt, Staat und Gemeinschaft ", in: Hackenberg, Helga/Empter, Stefan (Hrsg.): Social Entrepreneurship - Social Business: Für die Gesellschaft unternehmen, Wiesbaden: VS Verlag, S. 86-102 (zusammen mit Prof. Dr. Rolf G. Heinze und Dr. Stephan Grohs).

2010: 

"Lebenswelten von Frauen und Männern im Quartier", in: Regionalverband Ruhr (Hg.): FrauRuhrMann. Lebenswelten von Frauen und Männern in der Metropole Ruhr, Essen: Klartext Verlag, S. 278-305 (zusammen mit Torsten Bölting).

"Vom Altenheim zum Seniorenservice. Institutioneller Wandel und Akteurkonstellationen im sozialen Dienstleistungssektor", Baden-Baden: Nomos. Eine Rezension zu der Monografie finden Sie hier.

"Innovationsmotor Alter: Wohn- und Lebensformen im Wandel", in: EinBlick. Gesellschaftlicher Wandel und Zukunft des Alterns, hrsg. von Rolf G. Heinze und Gerhard Naegele, Dortmund 2010: Lit Verlag, S. 303 – 324 (zusammen mit Rolf G. Heinze und Catherine Ley).

"Service4home: Dienstleistungen für eine älter werdende Gesellschaft", Bochum: InWIS (zusammen mit Catherine Ley).

Eine vollständige Darstellung aller von Frau Schneiders veröffentlichten Publikationen finden Sie hier.

 

Vorträge

2011

Sinkende kommunale Steuerungsmöglichkeiten bei wachsenden demographischen Herausforderungen? Das Beispiel der Altenpflege.

Vortrag im Rahmen der LOPOFO-Jahrestagung; Panel "Kommunale Sozialpolitik zwischen Krisenbewältigung und Krisenerzeugung?" am 05./06.04.2011 in Kassel.

2010

Seniorenwirtschaft als Wachstumsfeld.
Vortrag auf dem III. Forum der Gesundheitswirtschaft Münsterland am 03.11.2010 in Münster.

Internationalisierung des Pflegesektors: Innovationsschub oder Qualitätsverlust?
Vortrag im Rahmen des 35. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, Sektion Sozialpolitik am 15.10.2010 in Frankfurt a. Main.

Akteure und Machtpotenziale. Interessenvermittlung in der Altenpflege.
Vortrag im Rahmen einer Veranstaltung des Zentrum für Gesundheitsethik an der Ev. Akademie Loccum (ZfG) am 08.10.2010 in Hannover.

Gemeinschaftliche Wohnformen - eine Antwort auf die Herausforderungen des demographischen Wandels?
Vortrag im Rahmen des Kongresses "Hoffnung Alter" der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie am 15.09.2010 in Berlin.

2009

Wohninfrastruktur als Teil einer lokalen Pflege und Unterstützungsinfrastruktur – Was wünschen die Betroffenen?
Vortrag im Rahmen der Veranstaltung "Optionen für die Gestaltung einer demografiefesten Pflege- & Beratungsinfrastruktur" des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge am 16.12.2009 in Berlin.
 

Forschung/ Projekte

Social Entrepreneurship im etablierten Wohlfahrtsstaat: Lückenbüßer oder Innovationsinkubator?

Gefördert durch die Stiftung Mercator im Rahmen des Mercator Forscherverbundes Innovatives Soziales Handeln - Social Entrepreneurship.

Laufzeit: 2010 - 2012

Ziel des Projektes ist es herauszufinden, ob und inwieweit "Social Entrepreneurship" in Deutschland als Modell für sozialunternehmerisches Handeln dienen kann. Der Mercator Forscherverbund Innovatives Soziales Handeln - Social Entrepreneurship besteht aus vier Projekten an acht deutschen Universitäten und Forschungsistituten und vereinigt 25 Wissenschaftler. Der multidisziplinäre Verbund wird sich in den kommenden zwei Jahren regelmäßig treffen und über Anwendbarkeit, Nutzen, Grenzen und Wirkungen des Konzepts Social Entrepreneurship wissenschaftlich austauschen. Die Firschung wird sich auf die Themen Bildung, Klima/Umwelt und Migration/Integration konzentrieren. Geplant sind sowohl theoretische Analysen als auch die Auswertung empirischer Daten. Die Ergebnisse sollen in Enmpfehlungen für Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft münden.

Das Projekt läuft zum 01.04.2010 an und wird von der Stiftung Mercator über 2 Jahre mit rd. 170.000 Euro gefördert.

Service4Home - Dienstleistungskoordination durch mikrosystemtechnisch gestützte Informationseingabe

Auftraggeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Laufzeit: 2008-2011

Ziel des Projektes Service4Home ist der Aufbau einer Serviceagentur für ältere Menschen, deren Angebote sowohl niedrigschwellige haushaltsnahe Dienstleistungen als auch ambulante Pflegeleistungen sowie (in)formelle Hilfeleistungen umfassen. Durch den Einsatz von Mikrosystemtechnik und eine Kombination freiwilliger Unterstützung und professionell erbrachter Dienstleistungen soll die Lebensqualität der Älteren zu nachfragegerechten Preisen erhöht werden. Gleichzeitig soll eine ‚Wohlfühlkultur‘ in altersgemischten Wohnquartieren gefördert werden. Um Dienstleistungen anzufordern, wird ein spezieller Stift verwendet, mit dem der Nachfrager/die Nachfragerin ein musterbedrucktes Papierdokument beschreibt. Durch das kaum wahrnehmbare Muster auf dem Papier kann die Handschrift durch den Stift erfasst und der jeweilige Wunsch über ein Mobilfunknetz an die Serviceagentur übermittelt werden.

Die Koordination des Projektes obliegt der Ruhr-Universität Bochum; dem Lehrstuhl für Informations- und Technikmanagement (Prof. Dr. Thomas Herrmann) in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Allgemeine Soziologie, Arbeit und Wirtschaft (Prof. Dr. Rolf G. Heinze). Zu den Partnern zählen die VBW Bauen und Wohnen GmbH, das Institut für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung GmbH (InWIS), das Institut zur Modernisierung von Wirtschafts- und Beschäftigungsstrukturen GmbH (IMO) und der Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik (TU München).

Das Projekt ist im Herbst 2008 angelaufen und wird vom BMBF über 3 Jahre mit rund 1 Million Euro gefördert.

 

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Lehrveranstaltungen

Wintersemester 2011/12

Seminar (MA): Social Entrepreneurship (-080 328-)

Sommersemester 2011

Seminar (MA): Seniorenwirtschaft (-080 321-)

Sommersemester 2010

Seminar (BA): Der Wohlfahrtsstaat - Theorien, Akteure und Institutionen (-080 226-)

Wintersemester 2007/08

Seminar (BA): Die Wohnungswirtschaft in Deutschland (-080 221-)

Sommersemester 2007

Vorlesung (BA): Soziologie II (Sozialstruktur) (-080 005-) (zusammen mit Prof. Heinze)
Seminar (BA): Strukturierte Betreuung zum Modul "Arbeit, Wirtschaft und Organisation" (-080 115-)

Wintersemester 2006/07

Seminar (BA): Dritter Sektor (-080 174-)
Seminar (MA): Gesundheitswirtschaft (-080 166-) (zusammen mit Prof. Heinze)

Sommesemester 2006

Vorlesung (BA): Soziologie II (Sozialstruktur) (-080 102-) (zusammen mit Prof. Heinze)
Seminar (MA): Sozioökonomische Potenziale des Alters (-080 168-) (zusammen mit Prof. Heinze)

Sommersemester 2005

Übung zur Vorlesung "Einführung in die Soziologie II (Sozialstruktur)" (-080 132-)
(Lehrauftrag an der Ruhr-Universität Bochum)

Wintersemester 2004/05

Vorlesung "Dimensionen sozialer Ungleichheit"
(Lehrauftrag an der Universität Duisburg)