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Forschungsschwerpunkte

  • Wie beeinflusst die Globalisierung die Geschlechterverhältnisse auf dem Arbeitsmarkt?
  • Was bedeutet der wirtschaftliche Strukturwandel für Chancen und Barrieren für Frauen?
  • Was haben die Frauenbewegungen zur Modernisierung beigetragen?
  • Wie verhält sich das Geschlecht zu anderen Formen sozialer Ungleichheit etwa Schicht oder Ethnie?

Solche Fragen werden am Lehrstuhl unter einer theoriegeleiteten und internationalen Perspektive erforscht.

Geschlecht und Arbeit im Kontext von Globalisierung und Wandel zu Dienstleistungen

Die Forschungen richten sich auf zentrale Faktoren und Prozesse des Wandels von geschlechtlichen Arbeitsmärkten und Berufsstrukturen und weiterhin auf Ansätze zum internationalen Vergleich (vor allem Deutschland und Japan); eine zentrale Frage sind Ansätze zur regionalen, nationalen und internationalen Koordination (Netzwerke, Organisationen) und Regulierungen im Zuge der Internationalisierung.
Welche Konzepte ergeben sich für Gleichstellung im Zuge des europäischen Einigungsprozesses und der Internationalisierung?

Theorien der Geschlechterforschung - Differenzierungen im Geschlechterverhältnis und soziale Ungleichheit

Am Lehrstuhl werden folgende Fragen bearbeitet:
Wie sind Geschlecht und andere soziale Unterschiede wie Klasse und ethnische Herkunft zu vermitteln?
Wie hängt die geschlechtliche Identität mit sexuellen Orientierungen zusammen und welches sind die gesellschaftlichen Bedingungen in denen (ver-)geschlechtlichte Identitäten erlebt und verhandelt werden?
Wie materialisiert sich das Geschlechterverhältnis als körperliche und leibliche Wirklichkeit?
Bei diesen Fragen tritt die Frauenforschung in das Stadium der Kritik und Dekonstruktion ihrer eigenen Diskurse ein. Dies verbindet sich mit einer subjektorientierten und kultursoziologisch fundierten Sozialstrukturforschung, die die Globalisierungsperspektive mit einbezieht.

Frauenbewegungen und Frauenpolitik im Internationalen Vergleich

Frauenbewegungen sind in ihrem Beitrag zur Modernisierung noch wenig erforscht; das gilt besonders für die neue Frauenbewegung.
Es geht um eine kritische sozialwissenschaftliche Erforschung einer der wichtigsten sozialen Bewegungen der letzten Jahrzehnte, die das soziale Verständnis und Praxis in den Problemfeldern von Arbeit, Gewalt, Familie, Subjektivität, Sexualität und Wissenschaft tiefgehend verändert und grundlegende Impulse zur Demokratisierung gegeben hat.
Ein größeres Projekt zu Frauenbewegungen im Kontext von politischen und sozialen Veränderungen in Deutschland und Japan ist in Vorbereitung (in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Michiko Mae, Düsseldorf

Klassische und neue Migrationsformen von Frauen und Partizipation

Bisher wurde u.a. zum internationalen Frauenhandel und zu Gegenstrategien geforscht.
Anstelle der vorherrschenden These der kulturellen "Andersartigkeit" von Migrantinnen geht es um die Erforschung von Integration durch Partizipation und des Potentials transnationaler Orte, Gruppen und Biographien.