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Qualitätsentwicklung


QualitätsentwicklungUm eine fortlaufend hohe Qualität in Lehre und Forschung zu garantieren, findet eine regelmäßige Überprüfung und Neujustierung der strategischen Ziele der Fakultät durch Instrumente der Qualitätssicherung statt.

Die Fakultät für Sozialwissenschaft hat sich bereits früh mit dem Thema Qualitätsmanagement auseinandergesetzt, das Interesse an einer ständigen Verbesserung insbesondere der Lehre ist durch eine ganze Reihe von Maßnahmen dokumentiert:

  • Seit 1993/94 Beteiligung am Bochumer Magister-Reform-Modell.
  • Seit 1994/95 fördert und praktiziert sie eine dichte Betreuung der Erstsemester in einem Tutorienprogramm
  • 1995 Gründung eines Vereins für Fakultätsmitglieder und Absolventen der Fakultät zur Förderung der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis ("SOPRA")
  • 1996 erstmalige Vorlage eines umfangreichen Lehrberichts
  • 1998 Einführung der leistungsorientierten Mittelvergabe auf der Ebene der Lehrstühle
  • 1998 – 2001 Beteiligung an einem BLK-Projekt "Modularisierung geistes- und sozialwissenschaftlicher Studiengänge"
  • 1998/99 Erarbeitung und Verabschiedung eines ersten Strukturentwicklungsplans
  • Seit 1998/99 Durchführung einer regelmäßigen Befragung der studierenden Veranstaltungsteilnehmer als Panelbefragung zur Gewinnung von Daten zu Studiensituation, Studienverhalten, Studiennachfrage und Studienzufriedenheit.
  • 2001 Beschluss der Ruhr-Universität zur Einführung eines gemeinsamen gestuften konsekutiven geistes- und sozialwissenschaftlichen BA-/MA-Studiengangs (Bachelor/Master). Als bundesweit erste Universität setzte die RUB damit die Reform des Magisterstudiums für alle geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächer konsequent um.
  • 2006 Akkreditierung der Studiengänge Sozialwissenschaft als 1-Fach-Bachelor und als 1-Fach-Master sowie der beiden 2-Fach-Bachelor-Studiengänge Politik, Wirtschaft und Ge-sellschaft bzw. Kultur, Individuum und Gesellschaft.
  • Zum Sommersemester 2007 vollständige Umstellung auf konsekutive Bachelor- und Masterabschlüsse
  • 2009 Start einer Qualitätsinitiative Lehre und Einrichtung eines Qualitätsbeauftragten
  • 2009 Einrichtung eines fakultätsspezifischen Fortbildungsprogramms
  • 2010 Umfangreiche Evaluierung von Modularisierung, studentischer Arbeitslast und der Erfahrungen mit ECTS

Im Vordergrund des Lehrangebots der Fakultät steht ein integrativer Ansatz der Sozialwissenschaft in Forschung und Lehre, der seit jeher das Profil der Fakultät prägt. Leitmotiv ist die enge Verknüpfung der einzelnen sozialwissenschaftlichen Disziplinen sowie eine sich wechselseitig ergänzende wissenschaftlich orientierte wie anwendungsbezogene Ausbildung.
Eine klare fächerverbindende wissenschaftliche und forschungsmethodische Ausrichtung bestimmt den Bachelor- und Master-Studiengang Sozialwissenschaft (1-Fach). Die Ausrichtung im 2-Fach-Modell ist stärker themen- und berufsfeldorientiert.

Nicht nur die Akkreditierung sondern auch die Nachfrage der Studiengänge und Studienprogramme bestätigt die exzellente Aufstellung der Fakultät. Im Wintersemester 20010/2011 haben sich allein im BA-Bereich für 224 Plätze knapp 9.500 Interessenten beworben. Um gute Studienbedingungen zu garantieren, gibt es deshalb eine örtliche Zulassungsbeschränkung.

Qualität der Lehre

Jan Schedler
Raum: GC 04/141
Tel.: (0234) 32-27133
E-Mail: jan.schedler@rub.de

Publikationsreihe "Qualität der Lehre"

Qualitätsinitiative Lehre

Seit dem Sommersemester 2009 verstärkt die Fakultät mit einer „Qualitätsinitiative Lehre“ ihre Bemühungen um eine nachhaltige Verbesserung der Qualität in der Lehre. Neben einem qualitativen Fortschritt des bestehenden Lehrgeschehens steht auch die curriculare Fortentwicklung des Lehrangebotes im Fokus. Unter anderem wurde ein Cafeteriasystem von Methodenbausteinen aufgelegt, zudem sollen neue kompetenzorientierte Lehrmethoden nachhaltig im Lehrbetrieb verankert werden.

Einzelne Projekte:

Differenziertes Konzept

Die Fakultät für Sozialwissenschaft verfolgt ein differenziertes Konzept des Qualitätsmanagements.
Dieses umfaßt im Einzelnen:

Lehrveranstaltungen positiv bewertet

Die Ergebnisse der im Wintersemester 2010/2011 durchgeführten Lehrevaluation zeigen, dass die Lehrveranstaltungen von den Studierenden zu großem Teil sehr positiv bewertet werden. Während die Vorlesungen von zwei Drittel der Befragten mit der Kategorie 1 ‚sehr gut‘ oder mit 2 bewertet werden, so kommen im Fall von Seminaren und Übungen sogar 79 Prozent zu diesem Urteil. Im Vergleich mit den bisherigen Lehrevaluationen zeigt sich, dass diese Gesamtbewertungen im Zeitverlauf stabil sind. Verbesserungsbedarf sehen die Studierenden etwa beim Wechsel der Lehrmethode, aber auch ihrer eigenen Vorbereitung und Mitarbeit.

Befragt wurden auch die Lehrenden. Sie bewerten das Instrument der Lehrevaluation überwiegend positiv.